Einsparungen Ostsächsische Sparkasse schließt 22 Filialen

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Die Ostsächsische Sparkasse schließt 22 Filialen. Bildrechte: IMAGO

Die Ostsächsische Sparkasse dünnt ihr Filialnetz aus. 22 wegen der Corona-Krise geschlossene Kleinfilialen bleiben dauerhaft dicht, teilte die Bank mit. Betroffen sind in Dresden unter anderem die Filialen in Hellerau, Klotzsche-Königswald, am Goldenen Reiter und an der TU. Sie werden zu reinen Automaten-Standorten.

Onlinebanking und Kostendruck

Die Sparkasse begründet die Entscheidung mit hohem Kostendruck durch die Nullzins-Politik und staatliche Regulierungen. Sie verwies zudem auf die Sparkassenmobile und die Internetangebote als Alternativen.

"Zum Schluss entscheidet unser Kunde, wo er uns treffen will", sagte Sparkassensprecher Andreas Rieger MDR SACHSEN. So habe es im vergangenen Jahr 26 Millionen Zugriffe auf der Internetseite gegeben, in diesem Jahr zähle man bereits 28 Millionen Besucher. Hier sei die Sparkassen-App fürs Handy noch nicht mitgezählt, so Rieger. Mit der Schließung von Kleinfilialen würden parallel auch Alternativen zur Verfügung gestellt. So sollen an weiteren Stellen Selbstbedienungsinseln mit Automaten neu entstehen - etwa in Geising, Bad Gottleuba und Rabenau.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.09.2020 | ab 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

2 Kommentare

winfried vor 4 Wochen

>>Ostsächsische Sparkasse schließt 22 Filialen<< ... folgt dem allgemeinen Trend,
erst ein bequemes Internet-Angebot machen und dann, wenn genügend auf der Internet-Leimrute festsitzen, das bisherige Angebot "gesundschrumpfen".

Gerald vor 4 Wochen

Werden bestimmt nicht die Letzten sein!

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