Initiatoren, Organisatoren und Sponsoren übergeben am Uniklinikum Dresden Spendengelder aus der Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs" an Patienten und Vertreter der geförderten Hilfsprojekte.
Bildrechte: Uniklinikum Dresden/Marc Eisele

Scheckübergabe 34.500 Euro Spenden für Krebspatienten in Dresden

Vor vier Monaten ruderten auf der Elbe mehr als 400 Menschen für einen guten Zweck. Bei der Benefizregatta wurde Geld für therapiebegleitende Projekte bei der Krebsbehandlung gesammelt. Jetzt wurde das Geld übergeben.

Initiatoren, Organisatoren und Sponsoren übergeben am Uniklinikum Dresden Spendengelder aus der Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs" an Patienten und Vertreter der geförderten Hilfsprojekte.
Bildrechte: Uniklinikum Dresden/Marc Eisele

Die Stiftung "Leben mit Krebs" hat am Dienstag in Dresden Spendenschecks im Gesamtwert von 34.500 Euro übergeben. Das Geld ist der Erlös der Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs", die im September vergangenen Jahres auf der Elbe stattfand. Bei der bereits 100. Auflage war die Rekordzahl von 103 Teams mit 412 Ruderern an den Start gegangen. In sechs Booten saßen Krebspatienten. Auch dank großzügiger Sponsoren kamen bei dem Jubiläumsrennen 5.000 Euro mehr zusammen als im Vorjahr.

Mehr Lebensqualität trotz Krebs

Die Spenden kommen ausschließlich therapiebegleitenden Projekten für krebskranke Patienten in Dresden zugute. Ziel es ist, dass die Betroffenen ihre Tumorerkrankung besser bewältigen können und ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen. Diese fünf Projekte werden gefördert:

Die Physiotherapeutinnen Daniela Reuter (links) und Ina Lautenbach zeigen Patientinnen der Dresdner Uni-Frauenklinik speziell auf ihre Krebserkrankung abgestimmte Übungen.
Yoga kann Beschwerden von Krebspatienten lindern. Bildrechte: Uniklinikum Dresden/Marc Eisele

  • Der Verein "Sonnenstrahl" finanziert mit dem Geld eine Kunsttherapie für krebskranke Kinder und Jugendliche, die dort einen Rückzugsort finden und neues Selbstbewusstsein aufbauen können.
  • Das Begleitprogramm "SynErFit" hilft Patienten mit Tumoren im Bereich von Kopf, Hals oder Speiseröhre. Sie haben während der Radiochemotherapie oft große Probleme bei der Nahrungsaufnahme und sind körperlich meist stark beeinträchtigt. Für sie wird eine Kombination aus Ernährungsberatung und Physiotherapie angeboten.
  • Das "Aktiv in der Nachsorge"-Programm des "Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden" unterstützt Patienten dabei, gesünder als vor der Erkrankung zu leben. So werden Ernährungskurse angeboten.
  • Ein neues Programm hilft Krebspatienten dabei, das Rauchen dauerhaft aufzugeben.
  • "Therapeutisches Yoga für Krebspatientinnen" soll unter anderem dabei helfen, Therapie- und Erkrankungssymptomen wie Erschöpfung und Übelkeit bei betroffenen Frauen zu reduzieren.

Die nächste Benefizregatta "Rudern gegen Krebs" auf der Elbe findet am 14. September 2019 statt.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.01.2019 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2019, 18:30 Uhr

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1 Kommentar

15.01.2019 20:27 Phrasenhasser 1

Vielleicht ist der Noah Becker so generös, dass er wenigstens die Hälfte des Schmerzensgeldes auch noch diesem guten Zweck zuschießt. Ansonsten wäre es beinahe zum Fremdschämen, wie aus einer sicherlich unangenehmen und nicht mehr gebrauchten Bezeichnung, die aber inhaltlich keinesfalls eine Lüge ist, Geld gemacht wird dank eines erstaunlich harten Urteils. Wie viel Geld sollte denn Relotius zahlen für die vielen Lügen, die er den Spiegel-Lesern zugemutet hat? Und die jetzt geschockt sind, also einen Dauerschaden davon getragen haben - namens "chronischem Vertrauensverlust"? Wie viel Geld ist dann zu erwarten bei nachgewiesener roher Gewalt, also einem Zusammenschlagen oder gar Töten? Wie viel Schmerzensgeld erhielt bislang denn sonst ein schwerverletztes Opfer? Oder hat es hier eine Rolle gespielt, dass es um einen Richter ging, der "was auf der hohen Kante hat"? Dass er bei der unbeliebten AfD war, dürfte einem demokratischen Gericht ja eigentlich egal sein, oder?

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