Auch ohne Kraftwerk Finanzbürgermeister Lames: Stauseebad Dresden-Cossebaude bleibt

Das Naturbad Stauseebad Cossebaude in Cossebaude (Sachsen).
Der Stausee Cossebaude gehört zu einem Pumpspeicherkraftwerk. Der Betreiber Vattenfall will das Kraftwerk stilllegen. Bildrechte: dpa

Die Zukunft des Stauseebades in Dresden-Cossebaude scheint gesichert. Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) sagte am Donnerstagabend auf einer Informationsveranstaltung vor rund 100 Bürgern, zu einer Betriebspause werde es nicht kommen. Das Freibad könne unabhängig vom Pumpspeicherkraftwerk in Niederwartha betrieben werden.

Es ist technisch möglich, den See mit Wasser zu füllen, ohne dass man das Kraftwerk betreibt.

Peter Lames Finanzbürgermeister von Dresden

Im Moment wird der See gefüllt, damit das Pumpspeicherkraftwerk betrieben werden kann. Das soll aber zum Jahresende stillgelegt werden. Das würde allerdings dazu führen, dass der Wasserpegel im See so stark sinkt, dass danach weder Baden noch Surfen möglich wären. Laut Dresdens Finanzbürgermeister befindet sich die Stadt in konstruktiven Gesprächen mit Vattenfall.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.08.2020 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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