Merkur zeiht an der Sonne vorbei, aufgenommen mit einem optischen Sonnenteleskop.
Bildrechte: NASA/SDO

11.11.2019 | 10:32 Uhr Sternwarten laden zur Beobachtung des Merkurtransits ein

Merkur zeiht an der Sonne vorbei, aufgenommen mit einem optischen Sonnenteleskop.
Bildrechte: NASA/SDO

Der innerste Planet unseres Sonnensystems, der Merkur, tritt am Montag zur Mini-Sonnenfinsternis an. Ab 13:35 Uhr bis 19 Uhr zieht sich der Planet vor der Sonne entlang. Allerdings ist das Schauspiel nur als kleiner schwarzer Punkt durch ein Fernrohr erkennbar, da der Merkur nur einen Durchmesser von 5.000 Kilometern hat.

Anlässlich des Merkurtransits öffnet die Volkssternwarte "Adolph Diesterweg" in Radebeul, Auf den Ebenbergen 10a, und stellt geeignete Teleskope mit Sonnenfiltern zur Verfügung. Von dort überträgt MDR Wissen auch das Himmelsspektakel per Livestream. Ebenfalls halten sich die Sternwarten in Radeberg, Hartha, Dresden-Gönnsdorf, Pirna-Graupa, Riesa, Schneeberg, Rodewisch, Schkeuditz, Görlitz, Zwickau und viele andere Beobachtungsstationen in Sachsen bereit.

Nicht mit bloßem Auge in die Sonne sehen

Beim Blick zur Sonne ist wegen Erblindungsgefahr höchste Vorsicht geboten: Astronomen raten, das Ereignis nur unter Anleitung von Experten zu verfolgen. Der nächste Merkurdurchgang findet erst wieder im Jahr 2032 statt.

Quelle: MDR/ma/dpa/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.11.2019 | 10:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Zuletzt aktualisiert: 11. November 2019, 10:33 Uhr

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