13.07.2020 | 19:00 Uhr Sachsen startet Strategieentwicklung zu künstlicher Intelligenz

Illustration - Entwicklung der künstlichen Intelligenz, menschliches Gehirn mit vernetzten Mikrochips
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Der Freistaat Sachsen erarbeitet eine Strategie, um den Wirtschaftszweig der Künstlichen Intelligenz weiter voranzutreiben. Wie aus einer Mitteilung der Staatskanzlei am Montag hervorgeht, sollen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von Verbänden aus der KI-Landschaft dazu bis zum Frühjahr 2021 ein entsprechendes Papier erarbeiten. Sachsen sei bereits jetzt "einer der führenden Standorte für KI". Diesen wolle man ausbauen.

Sachsen soll in deutsche und europäische Forschung eingebettet werden

Der Ausgangspunkt für den weiteren Strategie-Prozess sei eine umfangreiche Bestandsaufnahme zur sächsischen KI. Grundlage dafür sei die Studie "Künstliche Intelligenz - Kompetenzen und Innovationspotential in Sachsen" vom Dresdner Teil des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS, hieß es.

Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte bei der Auftaktveranstaltung: "Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Der Freistaat hat als internationaler Spitzenstandort für Wissenschaft und Forschung bereits eine wichtige Rolle auf diesem Gebiet." Diese gelte es weiter voranzutreiben und in die deutsche und europäische Entwicklung einzubetten.

Ergebnisse im Frühjahr 2021

Auf die Veranstaltung am Montag folge im Herbst ein Workshop-Prozess. Neben den technologischen Aspekten werde auch die "verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI" in den Blick genommen, hieß es. Bis zum Frühjahr 2021 sollen die Ergebnisse des Arbeitsprozesses in einer KI-Strategie für den Freistaat Sachsen zusammengefasst werden.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.07.2020 | 19:00 Uhr in den Nachrichten

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