Symbolbild Supercomputer
Bildrechte: Colourbox.de

20.09.2019 | 22:00 Uhr TU Dresden bekommt acht Millionen Euro für Supercomputer

Symbolbild Supercomputer
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Dresden wird Standort des weltweit ersten Supercomputers, der die Arbeit des menschlichen Gehirns in Echtzeit simuliert. Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange übergab der Technischen Universität dafür am Freitag einen Förderbescheid über acht Millionen Euro für das Projekt. Der Freistaat hofft auf neue Industriearbeitsplätze und eine größere internationale Wahrnehmung als Forschungsstandort.

70.000 Chips in zehn Schränken = 1 menschliches Gehirn?

Schon seit 2013 arbeiten Wissenschaftler in mehr als 100 europäischen Einrichtungen an dem als SpiNNcloud bezeichneten Rechner. Er ist damit eines der größten Forschungsprojekte der Europäischen Union. Nun soll an der TU Dresden ein Prototyp dieses elektronischen Gehirns aufgebaut werden. SpiNNcloud besteht aus zehn Millionen Prozessoren, verteilt auf 70.000 Chips in zehn Serverschränken. Die Forscher erhoffen sich von dem Superrechner einen Durchbruch bei der Echtzeitinteraktion zwischen Mensch und Maschinen – das sogenannte Taktile Internet. Dazu zählen das autonome Fahren und die Telemedizin.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN -Das Sachsenradio | 20.09.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Zuletzt aktualisiert: 20. September 2019, 22:00 Uhr

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