13.11.2019 | 15:56 Uhr EKD-Synode beschließt in Dresden Jugendquote fürs Kirchenparlament

Zwei Frauen stehen in Magdeburg am Rande der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an einer Figur von Martin Luther.
Mehr Mitsprache für junge Leute im höchsten Gremium der evangelischen Kirche: Das hat die EKD-Synode per Quote festgelegt. (Archivbild). Bildrechte: dpa

Künftig sollen mehr junge Leute in der Synode der Evangelische Kirche in Deutschand (EKD) sitzen. Das Kirchenparlament hat am Mittwoch eine Quote beschlossen. Zwei Drittel des Gremiums hatten sich dafür ausgesprochen. Demnach sollen mindestens 20 von 128 Synodalen zu Beginn ihrer Amtszeit zwischen 18 und 26 Jahren alt sein. Das entspricht einer Quote von rund 16 Prozent.

Die jungen Synoden-Mitglieder haben künftig das volle Antrags- und Stimmrecht als vollständige Mitglieder. Das war bislang nicht der Fall: Es gab zwar Jugenddelegierte, die Rederecht hatten. Sie hatten jedoch kein Recht, Anträge einzubringen oder mit abzustimmen. Die Jugendquote gilt ab 2020 und somit für die nächste Amtsperiode der Synode, die 2021 beginnt. Sie dauert sechs Jahre.

Zudem wurde der Haushaltsplan für 2020 verabschiedet. Demnach werden 1,3 Millionen Euro zusätzlich für die Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs bereitgestellt.

Quelle: MDR/kk/epd

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.11.2019 | 14:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 13. November 2019, 16:03 Uhr

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