05.04.2020 | 16:42 Uhr Heute wieder "Tatort" aus Dresden - weitere Dreharbeiten in Corona-Zwangspause

Das Tatort-Team aus Dresden
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sonntagabend ist "Tatort"-Zeit - heute übernehmen wieder die Ermittler aus Dresden. Dieses Mal haben es die Kommissare Gorniak, Winkler und Schnabel mit einer Geiselnahme in einem Kinderheim zu tun.

Die Dreharbeiten zum neunten Dresdner Tatort fanden im vergangenen Sommer statt. Im Herbst wurde dann der zehnte Fall, "Parasomnia" abgedreht, der voraussichtlich 2021 ausgestrahlt wird.

Worum geht es im heutigen Fall? Das junge Elternpaar Anna und Louis Bürger will sein Leben endlich auf die Reihe bekommen - feste Arbeit für beide, keine Partys mehr, keine Drogen und ein schönes Zuhause für ihren zwölfjährigen Sohn Tim. Doch als ein Wohnungsnachbar, der Polizist Jan Landrock, vor ihrem Haus erschlagen aufgefunden wird und die Dresdener Kommissarinnen Gorniak und Winkler ermitteln, gerät der vorbestrafte Louis schnell unter Tatverdacht.

Louis kann Anna überreden, ihn aus der Untersuchungshaft zu befreien. Gemeinsam mit Tim, der sich in Obhut des Jugendamtes befindet, wollen sie ins Ausland fliehen und dort ganz von vorn anfangen. Als sie aber Tim im Kinderheim abholen wollen, kommen ihnen die Ermittlerinnen zuvor. Der Fluchtversuch entwickelt sich zur ungeplanten Geiselnahme. Louis und Anna verschanzen sich mit Tim, der Heimleiterin Lehmann und dem 17-jährigen Nico in der Küche des Heims. Winkler, Gorniak und Kommissariatsleiter Schnabel arbeiten fieberhaft an einer Strategie, die Situation zu deeskalieren und Louis zur Aufgabe zu bewegen.

Doch solange der wahre Mörder von Landrock nicht gefasst wird, bleibt Louis zum Äußersten bereit. Kommissarin Winkler dringt in das Heim ein und setzt ihr Leben aufs Spiel.

Dreharbeiten für den 11. Fall abgebrochen

Am 10. März dieses Jahr war Drehstart für Fall 11 mit dem Arbeitstitel "Rettung so nah", wo es um den Tod eines Rettungssanitäters am Dresdner Elbufer geht. Doch die Corona-Krise machte einen Strich durch die Rechnung. Die Dreharbeiten wurden abgebrochen und auf unbestimmte Zeit verschoben. Für die Schauspiel-Kommissare Martin Brambach und Cornelia Gröschel ist das keine leichte Situation. Sie hoffen auf einen Weiterdreh im Juni.

Der nächste Schritt für uns alle ist dann Hartz IV, wenn es nicht weitergeht und man keine Chance hatte, Rücklagen zu schaffen. Ich konnte etwas zur Seite legen und bin noch entspannt. Ich hoffe natürlich, dass wir im Sommer weiterdrehen.

Cornelia Gröschel Schauspielerin

Quelle: MDR/nj

Dieses Thema im Programm Das Erste | 05.04.2020 | 20:30 Uhr

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