26.02.2020 | 21:19 Uhr Havarietest für künftige "Ostsee-Züge" in Dresden

Bahnarbeiter stehen vor einem Intercity-Doppelstockzug.
Bildrechte: MDR/Roland Halkasch

In Dresden finden derzeit Havarietests mit den Doppelstocktriebwagen für den Ostseeverkehr der Deutschen Bahn zwischen Dresden und Rostock statt. Techniker der Deutschen Bahn, des Herstellers und des Technischen Hilfswerks übten verschiedene Techniken zum Aufgleisen dieses in Deutschland neuen Zugtyps "Stadler KISS".

Ab März doppelstöckig von Dresden nach Rostock

Bahnarbeiter versuchen, mit hydraulischer Technik einen Doppelstockwagen aufs Gleis zu setzen.
Bildrechte: MDR/Roland Halkasch

Mit hydraulischer Technik wurde am Mittwoch ein 230 Tonnen schwerer Triebwagen angehoben und das Drehgestell aufs Gleis gesetzt. Nach den Tests wird für alle DB-Hilfszüge ein Datenblatt erstellt. Es soll helfen, die Züge nach Unfällen, Entgleisungen und ähnlichen Havarien schnell wieder auf die Schiene zu bekommen.

Die Deutsche Bahn hatte die gebrauchten Doppelstocktriebwagen von der österreichischen Westbahn gekauft. Sie werden gebraucht, damit ab März mehr Züge zwischen Dresden und Rostock über Berlin unterwegs sein können. Dann soll die Zahl der täglichen Direktverbindungen von 10 auf 16 steigen. Im vergangenen November war einer der KISS-Züge bereits zu Test- und Schulungsfahrten auf der Strecke unterwegs.

Quelle: MDR/stt

Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2020, 21:19 Uhr

Mehr aus Dresden und Radebeul

Mehr aus Sachsen