Bombe Dresden entschärft
Diese Bombe hatte Rettungskräfte und Bewohner zwei Tage in Atem gehalten. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth

Bombe entschärft Ticker: Dresden kehrt langsam zur Normalität zurück

Nach knapp 48 Stunden Aufregung und Anspannung in Dresden konnte die Polizei am Donnerstagnachmittag Entwarnung geben. Die Bombe konnte entschärft werden. Bis auf ein kleines Gebiet wurden alle Sperrungen aufgehoben. Tausende Anwohner können endlich in ihre Wohnungen zurück.

Bombe Dresden entschärft
Diese Bombe hatte Rettungskräfte und Bewohner zwei Tage in Atem gehalten. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth

20:30 Uhr | Ticker-Ende

Mit diesem Eindruck eines Notarztes aus der Notunterkunft in der Dresdener Messe beenden wir den Ticker zum Bombenfund in Dresden. Die Tageszusammenfassung finden Sie hier.

20:10 Uhr | Videobeiträge von MDR SACHSEN aus der Notunterkunft, vom Flughafen und vom Fundort der Bombe

20:00 Uhr | Reise nach St. Petersburg wackelt

Die für den Abend geplante Reise von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit einer Tourismus- und Wirtschaftsdelegation nach St. Petersburg wackelt. Die Fluggesellschaft Germania hat den Flug komplett gestrichen, nachdem den gesamten Tag über der Luftraum über Dresden gesperrt war. Ob die Reise später startet, ist nach Informationen von MDR SACHSEN noch unklar.

Flughafen Dresden
Nichts ging mehr am Flughafen Dresden. Bildrechte: MDR/Mario Unger

19:50 Uhr | Für die Feuerwehr geht es weiter

Während sich der Einsatz an der Fliegerbombe langsam dem Ende zuneigt, ist für die Feuerwehr kein Ende absehbar. Jetzt gehe es darum, die Bewohner der Pflegeeinrichtungen zurückzubringen, sagte Dresdens Feuerwehrchef Andreas Rümpel der Nachrichtenagentur dpa. Das lasse sich aber nicht an einem Tag machen. Deshalb gehe der Einsatz für die Feuerwehr weiter.

Der Dresdener Polizeipräsident Horst Kretzschmar zieht trotz der extremen Strapazen ein psotives Fazit: "Am Ende des Tages können wir froh sein, dass wir unsere beiden Hauptziele erreicht haben." Zum einen sei kein Mensch in Gefahr geraten, zum anderen habe man die materiellen Schäden so gering wie möglich gehalten. Nur die Zeit sei die "Unbekannte" gewesen.

Schäden wurden nach ersten Angaben der Polizei nur in unmittelbarer Umgebung des Fundortes festgestellt, etwa an einem angrenzenden Firmengebäude. Angaben zur Schadenshöhe gab es zunächst nicht.

19:35 Uhr | Aktuelle Informationen von Germania

19:10 Uhr | Die Schutzmauer wird abgebaut

Die drei Meter hohe Schutzmauer, die um die 250-Kilogramm-Bombe gebaut wurde, wird abgebaut. MDR-Reporterin Bibiana Barth schildert im MDR SACHSENSPIEGEL noch einmal die Gefahr, die von dem Blindgänger ausging: "Ohne die Dämmung hätte es hier einen riesigen Krater gegeben. Einzelne Teile wären 800 Meter weit geflogen."

Mauer Bombe Dresden
Bildrechte: MDR/Bibiana Barth

18:56 Uhr | Es haben nicht alle Tiere überlebt

18:46 Uhr | Bewegende Geschichte(n)

18:35 Uhr | 6.400 Anrufe am Bürgertelefon

Kurz vor seiner geplanten Reise nach St. Petersburg hat sich der Dresdener Oberbürgermeister Dirk Hilbert zu Wort gemeldet. Er dankte allen Einsatzkräften und den betroffenen Anwohnern. "Ich bin erleichtert und froh, dass die Fliegerbombe niemandem mehr schaden kann", so Hilbert. "Dieser Bombenfund und der anschließende Einsatz zur Entschärfung waren außergewöhnlich." Nach Angaben der Stadtverwaltung waren:

- mehr als 590 Feuerwehr- und Rettungskräften sowie Mitarbeiter der Dresdner Stadtverwaltung,
- mehr als 1.200 Polizeibeamte,
- 30 gesonderte Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes im Einsatz.

Am Bürgertelefon wurden 6.400 Anrufe entgegen genommen. Es war in vier Schichten mit drei bis vier Personen besetzt. Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellten neun Sonderbusse und zwei Straßenbahnen für die Evakuierung bereit. 

18:15 Uhr | Statement des Sprengmeisters

"Wenn Sie mich fragen wie es mir jetzt geht - besser als vorher", so einer der Sprengmeister Holger Klemig in einem Videostatement:

Dem MDR SACHSENSPIEGEL erklärt er, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst zunächst davon ausgegangen ist, dass es sich um eine Bombe "wie viele andere" handelt. Doch beim Freilegen des Zünders hätten die Sprengmeister gemerkt, dass dieses Mal "alles ein bisschen anders ist". "Es handelte sich um einen klassischen Blindgänger"

18:00 Uhr | Den Katzen geht es gut

Die ersten guten Nachrichten der Tierbesitzer trudeln ein:

17:56 Uhr | Statement von Polizeisprecher Thomas Geithner

"Nach fast 48 Stunden ist heute Nachmittag ein ganz besonderer Einsatz für die Dresdener Polizei zu Ende gegangen. Ein Einsatz, den wir nicht hätten allein bewältigen können. Ich denke da insbesondere an die Kollegen von der Feuerwehr, an die Rettungskräfte, aber auch an die vielen Ehrenamtlichen. Worauf wir auch sehr stolz sind ist das Verständnis, das uns von den Dresdnern entgegengebracht wurde. Es waren sehr anstrengende Tage. Gerade auch für die 8.000 Dresdener, die nicht in ihre Wohnungen konnten. Sicherlich gab es den ein oder anderen, der unzufrieden war. Dennoch blieb es relativ gelassen. Uns ist sehr viel Freundlichkeit entgegen geschlagen, so dass auch wir an dieser Stelle danke sagen wollen."

Polizeisprecher Thomas Geithner äußert sich gegenüber den Pressevertretern.
Bildrechte: dpa

17:51 Uhr | Menschen kehren zurück

Tausende Menschen kehren in ihre Wohnungen zurück. Auf Twitter heißt es unter anderem: "Krass, wie sich die Stadtteile wieder bevölkern. Abgekämpfte und lächelnde Menschen überall." Von der Notunterkunft pendeln Busse in das knapp 48 Stunden gesperrte Wohngebiet.

17:40 Uhr | Geschafft, aber glücklich

Bombe Dresden entschärft
Bei Sprengmeister Holger Klemig fällt nach fast 48 Stunden die Anspannung sichtlich ab. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth

17:26 Uhr | Räumung innerhalb der nächsten 24 Stunden

Nach Informationen von MDR SACHSEN soll der Fundort in 24 Stunden beräumt sein. Ein kleines Areal bleibt als Sperrung bestehen, um Spuren zu sichern und mögliche Schäden aufuunehmen. Das haben Sprengmeister Holger Klemig, Polizeipräsident Horst Kretzschmar und der Chef der Feuerwehr Andreas Rümpel bekannt gegeben.

Bombe Dresden PK
Bildrechte: xcitePRESS

17:10 Uhr | Kleines Sperrgebiet bleibt bestehen

Der Dresdner Polizeisprecher Thomas Geithner erklärt den Einsatz offiziell für beendet. Wie er MDR SACHSEN sagte, bleibt nur noch ein engerer Kreis gesperrt, weil dort die Schäden aufgenommen werden müssen und der Fundort kriminaltechnisch untersucht wird.

16:57 Uhr | Dem Fundort ganz nah

Hier ist die Fünf-Zentner-Bombe am Dienstagnachmittag entdeckt worden - vor fast genau 48 Stunden.

Wall Bombe Dresden
Bildrechte: MDR/Bibiana Barth

16:55 Uhr | Flugbetrieb wieder aufgenommen

Starts und Landungen am Flughafen Dresden sind nun auch wieder möglich. Alle Beschränkungen im Luftraum sind von der Deutschen Flugsicherung aufgehoben worden. Der Flughafen bittet darum, trotzdem den Flugplan im Blick zu behalten.

16:39 Uhr | Entwarnung: Sperrungen werden aufgehoben

Der Sprengmeister konnte die Fliegerbombe in Dresden begutachten. Die Polizei konnte nun Entwarnung geben. Die Sperrungen werden aufgehoben. Die Anwohner können zurück in ihre Wohnungen.

16:22 Uhr | Keiner muss das Notquartier verlassen

Aufregung herrschte am Nachmittag in den Messehallen. Dort verbreiteten sich Gerüchte, wonach die Evakuierten die Unterkunft verlassen müssten. "Die Unterkunft muss nicht geräumt werden", stellte Einsatzleiter Carsten Löwe im MDR klar. Es gebe kein Limit. Niemand werde gezwungen zu gehen. Stattdessen hätte der Soziale Dienst alternative Angebote für Übernachtungen unterbreitet.

16:06 Uhr | Rußschicht auf Bombe wird entfernt

Noch liegt eine Rußschicht von etwa zehn Zentimetern auf der Bombe. Diese wird in etwa 30 Minuten abgetragen sein. Dann beurteilt der Sprengmeister die Situation.

16:05 Uhr | Nahrungsspenden bitte in Notquartier abgeben

Unser Respekt und Dank gilt den Bürgern, die unseren Einsatzkräften Essen und Trinken spenden möchten. Unsere Kollegen sind gut versorgt. Gerne können Spenden zur Notunterkunft an die Messe gebracht werden.

Polizei Sachsen

15:55 Uhr | Keine Kleiderspenden mehr nötig

Die Pflegeheimbewohner, die derzeit in der Notunterkunft untergebracht sind, benötigen keine weiteren Kleiderspenden. Das erklärten beide Heime auf Anfrage von MDR SACHSEN. Zuvor war ein entsprechender Aufruf bei Twitter verbreitet worden. Wie das Ago-Seniorenzentrum mitteilte, wurden Kleiderspenden abgegeben, die jetzt aber ausreichten. Von der Cultus gGmbH hieß es, durch die Wäscherei im eigenen Haus sei die Versorgung mit Wechselwäsche gewährleistet. "Mit der Kaffee-Lieferung kommt die frische Wäsche", so die Sprecherin.

Bombe Dresden Notunterkunft
Bildrechte: MDR SACHSENSPIEGEL

15:41 Uhr | Bagger im Einsatz, Feuer noch nicht endgültig gelöscht

Aktuell sind unsere Experten der Bombe deutlich näher gekommen. Ein besonders geschützter Bagger hat Material bis auf Bodenniveau abgetragen. Das Feuer war aber noch nicht vollständig erloschen, so dass aktuell wieder gelöscht wird.

Polizei Sachsen per Twitter

15:34 Uhr | Ein lauter Knall in der Nacht

15:17 Uhr | Reisende kommen verspätet in ihre Urlaubsländer

Mittlerweile sind Reisende in Richtung Türkei und Spanien verspätet auf dem Weg in ihre Urlaubsländer. Drei Ersatzbusse am Dresdner Flughafen reichten am Vormittag nicht aus, um 180 Reisende über den Flughafen Leipzig/Halle umzuleiten, berichtet ein Reporter von MDR SACHSEN. Die Fluggesellschaften riefen eilig Sammeltaxen herbei.

Reisende auf dem Weg in die türkei konnten nicht ab Flughafen Dresden starten. die georderten Ersatzbusse für die Umleitung über Flughafen Leipzig-Halle reichten nciht aus, so dass einige mit Taxis nach Leipzig gebracht wurden.
Bildrechte: MDR/Sachsenspiegel

14:52 Uhr | Kühlung der Bombe wird fortgesetzt

Die Bombe und das verbrannte Dämmmaterial müssen nach Informationen von MDR SACHSEN weiter gekühlt werden. In etwa 30 Minuten wird sich dann der Sprengmeister erneut die Situation vor Ort ansehen und entscheiden, wie es weitergeht.

14:23 Uhr | Innenminister Wöller zum Einsatz

Sachsens Innenminister dankte den Einsatzkräften und Hilfsroganisationen für den professionellen Einsatz. Den betroffenen Bürgern dankte er dafür, dass sie so besonnen und ruhig reagiert haben.

14:04 Uhr | Kühlung der Bombe bis etwa 14:45 Uhr

Nach Einschätzung der Experten vor Ort muss die Bewässerung der Fliegerbombe noch bis etwa 14:45 Uhr fortgesetzt werden, um sie herunterzukühlen.

13:25 Uhr | Luftraum über Dresden bis 18 Uhr gesperrt

Die Deutsche Flugsicherung hat ein Start- und Landeverbot für den Flughafen Dresden vorerst bis heute Abend 18 Uhr festgelegt. Unterdessen berichten Fluggäste bei Twitter, dass sie seit mehr als acht Stunden am Flughafen warten würden und nicht wüssten, wie es weiter geht. Reporter des MDR SACHSENSPIEGEL haben am Flughafen viele Reisende getroffen, die Verständnis für die besondere Situation und Wartezeiten hatten. Einige schimpften über die Organisation und dass nicht genug Ersatzbusse für die Umleitung zum Flughafen Leipzig/Halle bereit gestanden hätten. Über die aktuelle Lage berichtet der SACHSENSPIEGEL heute Abend 19 Uhr.

Flughafen Dresden
Bildrechte: MDR/Mario Unger

13:18 Uhr | Sperrgebiet bleibt vorerst bestehen

Evakuierung Dresden Bombe
Bildrechte: Polizeidirektion Dresden

13:10 Uhr | Sprengmeister geht zur Bombe

"Unser Sprengmeister hat sich zwischenzeitlich zur Bombe begeben, um eine erste Einschätzung vorzunehmen", twittert die Polizei. Die Bombe sei noch zu heiß, die Lösch- und Kühlarbeiten des Löschroboters gehen weiter.

13:08 Uhr | #SchlafplatzDD

Unter dem Hashtag #SchlafplatzDD flattern weiter unaufhörlich Hilfsangebote rein, so wie dieser:

12:58 Uhr | Haustier-Besitzer müssen abwarten

Martin Boose kann weiterhin nicht zu seinen Katzen. Wie der Dresdener, dessen Wohnung im Sperrgebiet liegt, MDR SACHSEN berichtet, hat er am Bahnhof Dresden-Mitte einen Polizisten gefragt, ob er zu seinen Katzen kann. Das wurde ihm verwehrt. Die Polizei hat die strikte Anweisung, niemanden in den Sperrbereich zu lassen. Es hätten schon viele Anwohner probiert. (siehe Ticker-Eintrag von 09:45 Uhr)

12:43 Uhr | DVB meldet weitere Straßenbahn-Umleitungen

Betroffen sind folgende Linien:

  • Linie 2: Umleitung zwischen Amalie-Dietrich-Platz und Bahnhof Mitte über Malterstraße, Pennricher Straße, Leutewitz, Hamburger Straße
  • Linie 7: Umleitung zwischen Malterstraße und S-Bahnhof Freiberger Straße über Pennricher Straße, Leutewitz, Hamburger Straße, Bahnhof Mitte

12:36 Uhr | Stimmung im Notquartier durchwachsen

Rund 800 Menschen haben die Nacht in der Notunterkunft verbracht. Am Donnerstagmorgen waren nach Angaben der Stadt noch etwa 400 Menschen im Messegebäude, darunter etwa 100 Senioren aus mehreren Pflegeeinrichtungen. "Die Stimmung ist durchwachsen. Vor allem für die älteren Menschen ist es eine erhebliche Belastung, aus ihrem gewohnten Rhythmus geholt worden zu sein", sagte Carsten Löwe vom Brand- und Katastrophenschutz Dresden.

12:23 Uhr | Der aktuelle Stand zur Bombenentschärfung

12:21 Uhr | Müllentsorger leert heute keine Tonnen in Dresden

Die Entsorgungsfirma Veolia Deutschland, die die blauen Tonnen und Gewerbeabfälle im Stadtgebiet Dresden einsammelt, wird heute keine Tonnen leeren. Die Betriebsstätte liegt im Evakuierungsgebiet, deshalb findet heute keine der geplanten Sammlungen statt.

12:12 Uhr | Angst der Anwohner vor Einbrüchen unbegründet

Die Ungeduld mancher Anwohner wächst, sagt die Polizei und äußert Verständnis dafür. Die Absperrungen bleiben aktuell bestehen, auch wenn die Evakuierten gern zurück in ihre Wohnungen wollten, um zum Beispiel ihre Haustiere zu versorgen. Die meisten hätte sich "murrend in ihr Schicksal gefügt". Die vereinzelt geäußerte Angst vor Plünderern im Sperrbezirk sehen die Beamten nicht. "Da die Leute nicht reinkommen, kommen auch keine Plünderer rein", versicherte Polizeisprecher Thomas Geithner.

11:58 Uhr | Grenze des Zumutbaren langsam ausgereizt

Das plant die Einsatzleitung jetzt: Wenn der Löschroboter das Feuer eingedämmt hat, rollt ein gepanzerter Bagger einer externen Firma heran. Danach können die Kampfmittelbeseitiger an den Fundort, um die Lage direkt einzuschätzen. Dann soll das Risiko neu bewertet und festgelegt werden, ob der Sperrbezirk aufrechterhalten bleibt, sagte Polizeisprecher Geithner. Ziel sei es, die Entschärfung am heutigen Donnerstag zu Ende zu bringen. Denn: "Die Grenze des Zumutbaren für die Menschen ist langsam ausgereizt."

11:53 Uhr | Der Fundort der Fliegerbombe von oben

Die Polizei hat ein Luftbild des Bomben-Fundortes bei Twitter veröffentlicht.

Luftbild Bombe
Bildrechte: Polizeidirektion Dresden

11:46 Uhr | Bombe abkühlen dauert zu lange

Wenn die Spezialisten warten würden, bis die Bombe von alleine abkühlt, würde sich die Entschärfung noch tagelang hinziehen, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner. Deshalb soll jetzt ein Löschroboter bis auf 300 Meter heranfahren, das brennende Dämmmaterial löschen und die Bombe kühlen.

11:08 Uhr | Aktueller Stand im Livestream

Gegen 11:30 Uhr will sich Pressesprecher Thomas Geithner zum aktuellen Stand der Entschärfung der Fliegerbombe äußern. MDR SACHSEN überträgt hier im Internet-Livestream.

11:05 Uhr | Löscharbeiten am Fundort der Bombe

Die Feuerwehr beginnt gerade mit Löscharbeiten am Fundort der Fliegerbombe. Außerdem ist nach Informationen von MDR SACHSEN ein Roboter im Einsatz.

Bombe Dresden Feuerwehr
Bildrechte: xcitePRESS

10:51 Uhr | Das war die Explosion in der Nacht

Sindy Gehrisch hat die Teildetonation der Fliegerbombe gestern Abend von ihrer Wohnung am Emerich-Ambros-Ufer aus beobachtet.

Teildetonation der Fliegerbombe vom Emerich-Ambros-Ufer aus aufgenommen
Bildrechte: Sindy Gehrisch

10:31 Uhr | Annäherung an Bombe unmöglich

Wie die Polizei über Twitter mitteilt, kennen die Spezialisten die Situation derzeit nur aus Hubschrauberbildern. "Selbst für sie ist eine Annäherung zu gefährlich."

Ein Polizeihubschrauber umkreist aktuell das Sperrgebiet
Die Spezialisten verschaffen sich zunächst vom Hubschrauber aus einen Überblick über die Lage. Bildrechte: xcitepress

10:20 Uhr | Stadt informiert über betroffene Schulen, Kitas und andere Einrichtungen

Die Stadt Dresden informiert auf Ihrer Internetseite über die betroffenen Schulen, Kitas, Senioren- und Pflegeheime. Die Kinder der Kita "Fröbelzwerge" werden heute beispielsweise in zwei Ausweicheinrichtungen betreut. Das Horthaus LöWe übernimmt die Notfallbetreuung für die Hortkinder der 35. Grundschule. Außerdem erfahren Angehörige der Bewohner der evakuierten Pflege- und Seniorenheime, wo sie Ansprechpartner finden.

09:53 Uhr | "Es besteht akute Explosionsgefahr"

Die Polizei bewertet die Situation momentan als schwierig und gefährlich. Es bestehe akute Explosionsgefahr, teilte die Behörde über Twitter mit. "Im Moment ist die Gefahr recht hoch und eine Einschätzung der Lage nicht möglich. Daher wird es sicher keine Möglichkeit geben, auch nur kurz in den Sicherheitsbereich zu kommen." Noch sei unklar, wie die Experten weiter verfahren.

09:45 Uhr | Was wird aus zurückgelassenen Haustieren?

Viele Menschen aus dem evakuierten Gebiet machen sich zunehmend Sorgen um ihrer Tiere. Auf Anraten der Polizei haben nicht alle ihre Tiere mitgenommen, in der Annahme, dass sie am nächsten Tag wieder zu Hause sind. So geht es auch Martin Boose, den MDR SACHSEN am Telefon erreicht hat:

Wie viele Tiere haben Sie?
Wir haben zwei Katzen.

Was befürchten Sie?
Das dringendste Problem sind die Wasservorräte, die jetzt wahrscheinlich langsam aufgebraucht sind. Um das Essen machen wir uns nicht so große Sorgen, das halten die Tiere schon mal ein paar Tage aus.

Welche Informationen haben Sie von den Rettungskräften?
Die Polizei sagt, dass sie selbst nicht in das Sperrgebiet kommen und wir ausharren müssen. Wir wollen es aber heute mal versuchen, in unsere Wohnung zu kommen. Wir wohnen am Rand des Sperrgebietes. Ich hoffe, dass sie uns reinlassen.

Sind noch mehr Tiere betroffen?
Ja, auf jeden Fall. Ich habe mit vielen Menschen Kontakt gehabt, die auch ihre Tiere in den Wohnungen gelassen haben. Ich weiß von weiteren Tieren - Katzen, Hasen und Kaninchen.

Bildergalerie Martin Boose macht sich Sorgen um seine Katzen

Katzen in einer Wohnung
Martin Boose wohnt im Sperrgebiet und hat sich schweren Herzens von seinen Katzen getrennt. In der Annahme, dass er am nächsten Tag wieder zu ihnen kann. Bildrechte: Martin Boose
Katzen in einer Wohnung
Martin Boose wohnt im Sperrgebiet und hat sich schweren Herzens von seinen Katzen getrennt. In der Annahme, dass er am nächsten Tag wieder zu ihnen kann. Bildrechte: Martin Boose
Katzen in einer Wohnung
Kater Bali ... Bildrechte: Martin Boose
Katzen in einer Wohnung
... und Schwester Maui sind seit Dienstag allein in der Wohnung. Bildrechte: Martin Boose
Katzen in einer Wohnung
Möglicherweise wird ihnen das Wasser langsam knapp. Bildrechte: Martin Boose
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09:30 Uhr | So war die Nacht in der Notunterkunft

08:54 Uhr | Luftraum über Dresden gesperrt

Nach der Teildetonation der Fliegerbombe in Dresden müssen Fluggäste am Flughafen erneut mit großen Einschränkungen rechnen. Die Flugsicherung habe am Donnerstag wieder eine Sperrung des Luftraumes über der Stadt ausgerufen, teilte ein Sprecher des Flughafens in Dresden am Donnerstagmorgen mit. Dadurch seien Starts und Landungen am Flughafen nicht möglich. Gegen 12.00 Uhr gebe es weitere Informationen der Flugsicherung, so der Sprecher des Flughafens. Bereits am Mittwoch gab es Einschränkungen. Wegen der Entschärfung hatten am Mittwoch insgesamt 25 Starts und Landungen am und vom Flughafen Dresden abgesagt werden müssen. Der Flughafen war zeitweise komplett geschlossen.

Flughafen Dresden
Bildrechte: MDR/Mario Unger

08:27 Uhr | S3 Richtung Tharandt fährt nicht

Nach Angaben der Deutschen Bahn fällt die S3 Richtung Tharandt komplett aus.

08:09 Uhr | Fundort verschüttet, Beratungen über weiteres Vorgehen

Nach Informationen von MDR SACHSEN werden die Einsatzkräfte gegen 9 Uhr über das weitere Vorgehen beraten. Es ist offenbar der Einsatz einer Drohne im Gespräch, um die Lage am Fundort aus der Luft aufzuklären. Laut Polizei ist der Fundort nach der Teilexplosion verschüttet. Zu sehen ist nicht viel mehr als Qualm. Umgebendes Dämmmaterial brennt.

07:53 Uhr | Verspätungen bei Buslinien

Es kommt laut DVB derzeit zu größeren Verspätungen auf den Linien 70, 80, 85, 94, zum Teil auch auf den anderen Buslinien.

07:51 Uhr | Weiter Einschränkungen im Flugverkehr

Flugplan Dresden
Flugplan, Abflüge ab Dresden am 24.05.2018 Bildrechte: Screenshot Flughafen Dresden

Am Dresdner Flughafen gibt es am Vormittag weiterhin Einschränkungen: Bis 10 Uhr sind insgesamt sechs Flüge gestrichen, unter anderem nach München und Frankfurt. Andere Flüge, nach Mallorca oder Antalya, verspäten sich. Flüge aus Gran Canaria landen derzeit nicht in Dresden. Sie werden umgeleitet.

Fast alle innerdeutschen Flüge landen derzeit auch nicht mehr in Dresden. Sie sind ebenfalls gestrichen worden. Einzige Ausnahme sind Flüge aus Frankfurt. Wie der Flughafen-Chef MDR SACHSEN mitteilte, werden die Einschränkungen vorerst bis 12 Uhr bestehen.

07:45 Uhr | Poetisches aus dem Netz

07:40 Uhr | Weiteres Vorgehen noch unklar

Da aktuell nicht eingeschätzt werden kann, wie viel Sprengstoff sich noch in der Bombe befindet, geht von dieser weiterhin ein erhebliches Gefahrenpotenzial aus. Wir warten jetzt darauf, dass sich das Feuer legt, dass die Bombe abkühlt. Erst dann können die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst sie in Augenschein nehmen und beraten, wie weiter verfahren wird. Da sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, über die ich jetzt nicht spekulieren möchte.

07:30 Uhr | Geringe Schäden nach Teildetonation

Es sind nach bisherigen Erkenntnissen nur geringe Schäden eingetreten. Glücklicherweise sind keine Menschen verletzt worden.

Markus Laske Polizeisprecher

07:25 Uhr | Anwohner klagen über Geruchsbelästigung

Anwohner des Gebietes klagen inzwischen über Geruchsbelästigung. Ein Anwohner teilte per E-Mail mit, er könne wegen des Geruchs das Fenster nicht öffnen. Eine Anwohnerin sprach vom Geruch "wie am Lagerfeuer". Laut Polizei handelt es sich nicht um giftige Dämpfe, sondern um den Geruch von verbranntem Altpapier am Fundort der Bombe. Derzeit sei es unmöglich, etwas dagegen zu unternehmen.

07:20 Uhr | Ende der Evakuierung nicht absehbar

06:55 Uhr | Weiter Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr

Es gibt auch heute wieder Einschränkungen im Bus- und Bahn-Verkehr in der Dresdner Innenstadt. Mehrere Buslinien verkehren laut DVB verkürzt: Die Linien 63 und 90 fahren derzeit bis Löbtau, Mohorner Straße, die Linie 61 bis Südvorstadt. Die Straßenbahnlinie 2 wird ab Bahnhof Mitte über die Hamburger Straße nach Leutewitz umgeleitet.

Weitere Linien-Änderungen:

  • Linie 6: Umleitung ab Kongresszentrum über Bahnhof Mitte (Könneritzstraße), Hauptbahnhof nach Plauen, Nöthnitzer Straße.
  • Linie 7: Umleitung zwischen Malterstraße und S-Bahnhof Freiberger Straße über Pennricher Straße, Leutewitz, Hamburger Straße, Bahnhof Mitte
  • Linie 12: Umleitung ab Postplatz über Am Zwingerteich, Maxstraße, Krankenhaus Friedrichstadt zur Messe

05:53 Uhr | Feuer an der Bombe noch nicht niedergebrannt

Das Feuer nach einer Teilexplosion der Fliegerbombe ist noch nicht erloschen. Das teilte ein Polizeisprecher MDR SACHSEN mit. In einem bis zu 800 Meter großen Sicherheitsradius dürfen sich deshalb keine Personen aufhalten. Ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz, um die Lage von oben zu kontrollieren.

03:05 Uhr | Ticker-Pause

Wir beenden unseren Ticker für einige Stunden und sind am Morgen wieder mit aktuellen Informationen für Sie da.

02:54 Uhr | Polizei sagt danke

Die Polizei hat sich in den frühen Morgenstunden bei allen Einsatzkräften und Helfern bedankt. Seit dem Bombenfund am Dienstag waren mehr als 1.000 Polizisten sowie 500 Feuerwehrleute und Sanitäter im Einsatz. Ihre Zahl wird sich am dritten Tag noch erhöhen.

02:00 Uhr | Sperrung mindestens bis Donnerstagvormittag

Solange die Bombe nicht abgekühlt ist, können die Spezialisten nicht weitermachen. Das ist der Stand am frühen Donnerstagmorgen. Die Polizei kann nicht sagen, wann die Entschärfung weitergeht, hält den Vormittag aber für "durchaus realistisch". Bis zum Morgen werden weniger Beamte und Rettungskräfte im Einsatz sein. Allerdings sollen weiterhin Dutzende Polizisten die Sperrgebiete absichern, damit niemand in die Gefahrenzone geht.

Polizeisprecher Thomas Geithner leitete am 23.5.2018 die Pressearbeit der Polizei zur Bombenentschärfung.
Nach einer langen Nacht bereiten sich Polizei und Einsatzkräfte auf den dritten Tag zur Bombenentschärfung vor. Bildrechte: Roland Halkasch

01:20 Uhr | Sperrbereich bleibt noch mehrere Stunden

Weil die Kampfmittelbeseitiger nicht wissen, wie viel Sprengstoff noch in der Bombe ist, bleibt der Sperrbereich in Löbtau erhalten. "Dies wird noch mehrere Stunden andauern", twittert die Polizei.

00:42 Uhr | Das große Warten in der Nacht

Nach der Teilexplosion warten die Einsatzkräfte nun ab, bis das Dämmmaterial an der Bombe erloschen ist und auch die Bombe selbst abgekühlt ist. Die darf aus Sicherheitsgründen nicht mit Wasser gelöscht werden. Das könnte bis in die Morgenstunden des Donnerstags dauern. Das Gebiet bleibt weiterhin gesperrt, teilt die Polizei mit. Wie lange der Einsatz laufen wird, ist unklar.

00:04 Uhr | Feuer an der Bombe brennt kontrolliert nieder

Wie ein MDR-Reporter berichtet, ist derzeit nur der Sprengmeister in der Nähe der Bombe. Er kommuniziert per Videotechnik mit seinem Team. Das Feuer muss zunächst abbrennen, bevor weitere Maßnahme ergriffen werden können.

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53 Kommentare

26.05.2018 16:52 Bockwurst-Willi 53

@40, das tut mir sehr leid das Sie total die Kontrolle über sich verloren haben. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. "Beiträge" ???
Nöö. Das war nur einer. Wer nöhlt sind Sie.
Wünsche Ihnen noch einen schönen Rollschuhfahrer-Abend. Das Wetter passt ja, aber bitte nicht verfahren. Danke.

26.05.2018 15:41 Guido Rando 52

@DER Beobachter: Wie recht Erich Fromm damals schon hatte....

25.05.2018 17:53 Nelly 51

@ 44: Ihr Beitrag geht meilenweit an der Lebensrealität vorbei. Aber damit haben Sie wohl in Ihren Kreisen nicht so. Lesen Sie sich den Blödsinn nochmals durch, den Sie gepostet haben. Blühender Unfug!

25.05.2018 15:49 DER Beobachter @ Guido Rando 50

Mir müssen Sie gewiss nicht erklären, wer Erich Fromm ist. Mich amüsiert immer wieder, mit welcher Arroganz und Oberlehrerhaftigkeit die Masse der Gagabewegung ohne Sinn und Verstand nachplappert, was sie in ihren Foren liest. Zur Entgleisung der Ditfurth habe ich übrigens in einem anderen Kommentar geschrieben. Also nicht nur in Mathe schwach, sondern auch in der Textlesekompetenz, lieber Guido?

25.05.2018 11:43 Guido Rando 49

00:23 DER Beobachter
„In einer kranken Gesellschaft hält man die Gesunden für verrückt.“
Erich Fromm (1900-1980), Philosoph und Sozialpsychologe
Mehr gibt es zu Ihrem "Beitrag" nicht zu sagen.
Vermutlich halten Sie aber auch den Beitrag zu diesem Thema von Genossin Jutta Ditfurth für "inhaltlich korrekt"...

24.05.2018 01:25 DER Beobachter @ Andrea 48

Wenns so einfach wäre, hätte der aus Praxiserfahrung technisch und munitionstechnisch bestens geschulte geschulte KMD Sachsen das sicher zuerst erwogen. Sie wie so viele hier schwätzen...

24.05.2018 00:37 DER Beobachter @ Nina 43 etc. 47

Da gibt es offensichtlich selbst noch bei Polizei + KMD einige Unsicherheiten, die uns sicher/hoffentlich in den nächsten Tagen präsentiert werden. M.M. haben die Behörden das gemacht, was möglich ist, und ich versuche hier das zusammenzufassen, was ich aus den vielen Texten erschließen und deuten kann. Dass man die Leute nach Hause schicken konnte, war wohl der zweiten Beobachtung des KM-Beseitigers heute nachmittag geschuldet, dass die Reste im abgebildeten Bombenrest ausgebrannt waren. Zünder wurde gestern nacht via Roboter und Raketenklemme mit Wahrscheinlichkeit 50:50 Explosion entfernt. So wars denn wohl auch mit der "Teildetonation" + Folgenbrand. Jedenfalls musst du dir keine Sorgen machen: das Ding ist nicht mehr gefährlich...

24.05.2018 00:23 DER Beobachter @ "Guido Rando" 46

Also inhaltlich hat der Mattotaupa ja im Wesentlichen recht. Und hat verdammt viel Mitleid und Verständnis mit und für uns Dresdner und Evakuierungsbetroffenen. Wo da die Nazi-Keule steckt, müssten Sie schon mal erklären. Nebenbei scheint Mathe auch nicht gerade Ihre Stärke zu sein. M. schrieb von 70+ ! Aber lassen Sie mich raten: Sie schreiben sonst unter anderen Namen wie etwa 007, REXt, Blumenfreund...? Jedenfalls ist deren und Ihr Geist sehr wesenseins...

24.05.2018 00:01 DER Beobachter 45

Berichte hier, bei SZ Online, Tag 24 + Twitter verfolgt. Unterm Strich nach Eindruck+Wissen bestmögl. Krisenmanag. von Polizei, FW, KM-Beseitigung, VVO. Danke an Rettungs- und Sozialdienste + die vielen Anbieter von Unterk. Insges. geringste Schäden trotz völlig neuer Erfahrg. dtschl.-weit u. des KM-Beseitigunsgdienstes Sa., der häuf. damit zu tun hat. Da unken Leute hier blödsinnig falsches Vorgehen, die 0 Ahng. haben (Unterstellg. falscher Dämmstoffe, falscher Warng., angebl. Napalmbombe...). Erinnere mich noch gut, wies bei nötiger Sprengung dess. Typs in DD+Mü. vor paar Jahren war: In DD (Prager Zeile Hbf. mit Papier-Sand-Dämmg.): keine Schäden, in Mü. mit Strohdämmg. straßenweise Brände+Splitterschäden... Schäden wie ges. gering, gutes Manag. Um die Evakuierten tuts mir leid. Unglaubl. Entgleisg. Ditfurths+sonstiger Radikalis. der Spektren. Aber nur mögl., weil man in D nicht zufällig die geistigen Erben der Bombardierg. in DD verankert und geduldet wahrnimmt... Schade!

24.05.2018 23:00 Martin 44

Da haben einige und eventuell sogar die Redaktion des MDR den Kommentar Nr. 30 von KS falsch verstanden.
Ich finde es absolut legitim, die Verhältnisse in Syrien (jahrelang jederzeit mit einer Bombe rechnen zu müssen)
und in Dresden (2 Tage Evakuierung vor einer an einem bekannten und abgesperrten Ort gefundenene Bombe, die unter kontollierten Bedingungen entschärft wird) ins Verhältnis zu setzen.
Ich glaube nicht, dass der Schreiber die Umstände der Menschen in Dresden relativieren wollte,
sondern eher einen Eindruck vermitteln, was ECHTE Flüchtlinge dazu bringt, ihr Heimatland zu verlassen und alles aufzugeben und wie es ihnen geht, wenn sie dann in Notunterkünften untergebracht und zwar nicht für 2 Tage sondern tlw. für mehr als 2 Jahre.
Da statistisch unter den 1,6% evakuierten Dresdnern einige "besorgte Bürger" sein dürften, die immer wieder versuchen, die Gefahren in Syrien zu verharmlosen u. Notunterkünfte als Hotels darstellen, ist auch dieser Zusammenhang vertretbar.