15.07.2019 | 17:28 Uhr Totalschaden: Transporter bleibt unter Brücke stecken

Ein Transporter steckt unter einer Brücke fest.
Bildrechte: Roland Halkasch

In Dresden ist ein Transporter unter einer Eisenbahnbrücke steckengeblieben. Nach Angaben der Polizei ist bei dem Unfall niemand verletzt worden. Der Fahrer habe offensichtlich die Höhe seines Fahrzeuges falsch eingeschätzt, als er unter dem 2,50 Meter hohen Brückenbogen an der Stauffenbergallee durchfahren wollte. Das Fahrzeug prallte gegen das Bauwerk und verkeilte sich so stark, dass die Feuerwehr den Aufbau des Kleinlasters absägen musste, um ihn hervorziehen zu können. Am Transporter entstand laut Polizei Totalschaden, die genaue Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.

Die Brücke ist nach Angaben der Deutschen Bahn schwer beschädigt worden. Allerdings handle es sich um einen nicht mehr befahrenen Teil, so dass der Zugverkehr zwischen Dresden-Klotzsche und Dresden-Neustadt nach kurzer Unterbrechung wieder fahren konnte.

Eisenbahnbrücke Dresden Stauffenbergallee
Ein Schild weist auf die Durchfahrtshöhe der Brücke hin. Bildrechte: Tino Plunert

Quelle: MDR/stt/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.07.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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5 Kommentare

16.07.2019 12:31 Andreas M. Koops 5

So etwas sollte bei Fahrern mit Ortskenntnissen und gültigem Führerschein nicht passieren. Es kann ja immer mal passieren das etwas klemmt aber mehr als 2cm sollten es nie sein.

16.07.2019 08:03 Gaihadres 4

@Nr.2: Das ist zwar generell richtig, aber sollte ein Fahrer nicht die Höhe seines Fahrzeugs kennen und sich im Zweifel selbst kundig machen? An jeder Brücke hängen ja nicht ohne Grund Hinweisschilder zur maximal durchlässigen Fahrzeughöhe.

15.07.2019 22:24 Analphabet? 3

Besser wäre es, wenn man Straßenschilder lesen kann und natürlich auch die Höhe seines Vehikels [Automobil oder so] kennt - Wer den Schaden hat - sollte dem Spott nicht fürchten (oder so)

15.07.2019 18:41 Kirchenmitglied 2

In einem Unternehmen, in dem sich der Chef genug Zeit nimmt, seine Mitarbeiter ordentlich einzuweisen, dürfte so etwas nicht vorkommen.

15.07.2019 17:33 Lesen bildet 1

Nur noch hochqualifiziertes Fahrpersonal im Einsatz.

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Bildrechte: MDR/Haertelpress