18.02.2020 | 09:59 Uhr Trockenheit mindert Beerenerträge der Obstbauern in Sachsen

Aroniabeeren
Die Ernte der Aroniabeeren fiel besonders schlecht aus. Bildrechte: Colourbox.de

Trockenheit hat im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge den Obstbauern zugesetzt. Laut Statistischem Landesamt waren die Erzeuger von Beerenobst besonders betroffen. Neben dem fehlenden Niederschlag haben den Angaben zufolge auch Schädlinge die Erträge minimiert.

560 Tonnen Gesamtmenge

Mit einer Gesamterntemenge von gut 560 Tonnen wurden im Vergleich zum Jahr davor 250 Tonnen (31 Prozent) weniger geerntet. Besonders betroffen war erneut die Aroniabeere mit einem Ertragsrückgang um 39 Prozent auf eine durchschnittliche Erntemenge von 8,1 Dezitonnen je Hektar. Zum Vergleich wurden 2016, dem Jahr mit dem bisher höchsten Hektarertrag bei dieser Fruchtart, durchschnittlich 25,3 Dezitonnen je Hektar geerntet.

45 Betriebe erzeugen Beeren

In Sachsen bauen 45 landwirtschaftliche Betriebe auf 375 Hektar Strauchbeeren an. Der Landkreis Meißen ist mit 219 Hektar das Zentrum der sächsischen Beerenerzeuger. Die bedeutendsten Strauchbeerenarten sind die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, mit einem Anbauumfang von 182 Hektar, gefolgt von Johannisbeeren (weiße, rote bzw. schwarze) mit knapp 107 Hektar und Kulturheidelbeeren mit 30 Hektar.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.02.2020 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2020, 10:07 Uhr

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