Autbahn Vollsperrung A4
Bildrechte: Tino Plunert

Mehrere Verletzte Neun Stunden Stau nach Lkw-Unfall auf der A4 bei Wilsdruff

Nach einem schweren Lkw-Unfall auf der A4 bei Wilsdruff staute sich am Mittwoch stundenlang der Verkehr. Ein mit Autos beladener Sattelschlepper hatte offenbar ein Stauende übersehen. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Autbahn Vollsperrung A4
Bildrechte: Tino Plunert

Bei einem Unfall auf der A4 ist ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der 47-Jährige am Dreieck Dresden-West offenbar das Ende eines Staus übersehen. Der mit acht Autos beladene Sattelschlepper konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf einen Laster auf, der sich in den nächsten Lkw schob. Die Fahrzeuge wurden rund 70 Meter verschoben. Der Fahrer des litauischen Autolasters wurde schwer verletzt, zwei Insassen des mittleren Lasters erlitten wohl leichte Verletzungen.

Stau auch auf den Umleitungsstrecken

Durch den Unfall kam es seit 8 Uhr zu Behinderungen und Stau zwischen Chemnitz und Dresden. In der ersten Stunde war die Autobahn komplett gesperrt. Dann wurde die linke Fahrspur wieder freigegeben. Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr zwischen Siebenlehn und dem Dreieck Dresden-West auf 15 Kilometern Länge. Infolgedessen kamen Autofahrer auch auf der A14 zwischen Nossen-Ost und dem Dreieck Nossen nur schleppend voran. Auf den Umleitungsstrecken klemmte es ebenfalls, so unter anderem auf der B173 zwischen Herzogswalde und Grumbach sowie zwischen Limbach und Wilsdruff.

Bergung wird noch Stunden dauern

Polizeisprecher Mario Laske sagte im Gespräch mit MDR SACHSEN, dass sich die Bergungsarbeiten aufgrund der Unfallumstände so lange hingezogen haben. "Bedauerlichweise ist ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden - hier sind natürlich Rettungsarbeiten notwendig. Das allein nimmt schon Zeit in Anspruch. Darüber hinaus kommt der Umstand zum Tragen, dass wir dort drei kaputte Lkws auf der Autobahn stehen haben, die beseitigt werden müssen." Gegen 17 Uhr war die Unfallstelle beräumt.

Rettungskräfte an der Unfallstelle
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Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.10.2018 | ab 10 Uhr in den Nachrichten

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2018, 17:37 Uhr

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2 Kommentare

11.10.2018 09:38 H.Schmidt 2

Wenn es in Zukunft keine effektiveren Kontrollen durch die Autobahnpolizei gibt, nehmen diese Unfälle mit all ihren Konsequenzen weiter zu. Ich als unbeteiligter komme als Benutzer der B 173 zu spät zur Arbeit.

10.10.2018 16:11 K.Morasch 1

Wer hinten drauf fährt hat Schuld!

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