Flüchtlinge stehen am Bug des Rettungsschiffes Lifeline der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline.
Bildrechte: dpa

14.05.2019 | 11:21 Uhr Kapitän der Dresdner Seenotretter "Mission Lifeline" verurteilt

Flüchtlinge stehen am Bug des Rettungsschiffes Lifeline der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline.
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Im Prozess um das Flüchtlingsrettungsschiff der Dresdner Hilfsorganisation "Mission Lifeline" ist dessen Kapitän Claus-Peter Reisch zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden. Wie Lifeline-Sprecher Axel Steier mitteilte, sah es das Gericht als erwiesen an, dass das Schiff falsch registriert worden war. Reisch kündigte an, das Urteil anzufechten und in die nächste Instanz zu gehen.

Der 58-Jährige stand auf Malta seit Juli 2018 vor Gericht. Der Prozess hatte sich immer wieder verzögert. Insgesamt gab es acht Verhandlungstage. Die Lifeline durfte im Sommer 2018 erst nach tagelanger Irrfahrt mit 234 Flüchtlingen an Bord in Valletta anlegen und wurde danach von Maltas Behörden beschlagnahmt.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.05.2019 | 11:00 Uhr in den Nachrichten

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