12.06.2019 | 16:00 Uhr Bewährungsstrafe für Moschee-Angreifer in Dresden

Polizeibeamter bei Ermittlungstätigkeit
Bildrechte: MDR/Tino Plunert

Das Amtsgericht Dresden hat am Mittwoch in einem beschleunigten Verfahren einen Moscheeangreifer verurteilt. Ein 30 Jahre alter Tunesier ist wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Sachbeschädigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Vor genau acht Tagen hatte der Mann Fensterscheiben einer Moschee in der Rudolf-Renner-Straße in Dresden zerschossen und kurz darauf mit mehreren Steinwürfen ein Döner-Restaurant attackiert. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte nach der Verhaftung des Mannes ein beschleunigtes Verfahren beantragt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Das heutige Urteil ist ein klares Signal an alle potentiellen Straftäter, dass Angriffe auf Religionseinrichtungen von der Staatsanwaltschaft schnell und konsequent verfolgt werden.

Klaus Rövekamp Leitender Oberstaatsanwalt

Vor Gericht hatte der Angeklagte am Mittwoch die Taten gestanden. Als Motiv für den Angriffs auf die Moschee sagte er, ihm missfalle die Art und Weise, in der der Islam in der Dresdner Moschee praktiziert werde.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.06.2019 | 16:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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