23.06.2020 | 09:58 Uhr Nach Verbot von "Nordadler": Razzien in Dresden und Pirna

Ein Polizist im Einsatz während einer Razzia.
(Symbolbild) Bildrechte: dpa

Nach dem Verbot der rechtsextremistischen Vereinigung "Nordadler" hat es in Sachsen mehrere Durchsuchungen gegeben. Betroffen sind nach dpa-Informationen zwei Objekte in Dresden und Pirna. Zwei Personen stehen im Verdacht, Teil der rechtsextremistischen Vereinigung zu sein.

Razzien in vier Bundesländern

Nach Angaben eines Sprechers des Bundesinnenministeriums fanden am Morgen in vier Bundesländern Razzien statt. Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte die Vereinigung "Nordadler" zuvor verboten. Sie agiere vorwiegend im Netz und verfolge eine nationalsozialistische Ideologie.

Die Rechtsextremisten bekennen sich demnach zu Adolf Hitler und anderen wichtigen Vertretern des Nazi-Regimes und nutzen Symbole und Sprache des Nazi-Regimes. Dazu plane "Nordadler" ein nationalsozialistisches Siedlungsprojekt mit Gleichgesinnten im ländlichen Raum.

Quelle: MDR/dpa/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 22.06.2020 | 09:00 Uhr in den Nachrichten

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