18.02.2020 | 17:15 Uhr | Update Verfolgungsjagd auf der A17 - beide Autoinsassen gefasst

Ein Auto steht nach einer Verfolgungsjad kaputt neben einer Straße
Die A17 musste wegen des Unfalls an der Anschlussstelle Gorbitz gesperrt werden. Bildrechte: Roland Halkasch

Nach der Verfolgungsjagd am Montag auf der Autobahn 17 in Richtung Dresden hat die Polizei beide flüchtige Autoinsassen gefasst. Der zweite Mann wurde am Montagabend in einem Bus in Dresden-Briesnitz festgenommen.

Am Montag hatte der Fahrer eines Peugeot zunächst die Haltesignale der Bundespolizei ignoriert. Statt anzuhalten, beschleunigte der Mann, floh vor der Polizei und touchierte ein anderes Auto. An der Anschlussstelle Gorbitz kam er von der Straße ab. Dabei drehte sich das Fahrzeug und blieb neben der Fahrbahn liegen.

Nach dem Unfall flohen der Fahrer und sein Beifahrer zu Fuß. Um die Männer zu finden, wurden zwei Polizeihubschrauber eingesetzt. Einer der Flüchtigen, ein 25 Jahre alter Chilene, konnte kurze Zeit später in der Nähe des Unfallorts festgenommen werden. Den zweiten Insassen, ein 23 Jahre alter Chilene, nahm die Polizei am Dienstag nach einem Zeugenhinweis in einem Bus in Dresden fest.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des Peugeot keine Fahrerlaubnis hatte und das Auto zudem weder versichert noch zugelassen war. Er muss sich nun unter anderem wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Quelle: MDR/cb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.02.2020 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2020, 17:15 Uhr

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