Ein Schild steht am 29.11.2013 am Haupteingang des Landeskriminalamts Sachsen (LKA) in Dresden (Sachsen).
Das LKA Sachsen ermittelt zu den Bränden von Fahrzeugen des Wohnungskonzerns Vonovia in Dresden. Bildrechte: dpa

13.08.2019 | 18:40 Uhr Wieder brennt in Dresden ein Vonovia-Fahrzeug

Ein Schild steht am 29.11.2013 am Haupteingang des Landeskriminalamts Sachsen (LKA) in Dresden (Sachsen).
Das LKA Sachsen ermittelt zu den Bränden von Fahrzeugen des Wohnungskonzerns Vonovia in Dresden. Bildrechte: dpa

In der Nacht zum 13. August haben unbekannte Täter in Dresden einen Pkw des Wohnungskonzerns Vonovia mutmaßlich angezündet. Zur Höhe des Sachschadens liegen nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen gegenwärtig noch keine Erkenntnisse vor. Das Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des LKA habe die Ermittlungen aufgenommen, da eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden könne, hieß es. Bereits im Mai waren in Dresden mehrere Vonovia-Firmenwagen in Flammen aufgegangen.

Ein Sprecher des Landeskriminalamtes sagte MDR SACHSEN, man prüfe mögliche Zusammenhänge. Die Fahrzeugbrände vom Mai sind noch nicht aufgeklärt. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Zeuge gesucht

Im aktuellen Fall gebe es keine konkreten Hinweise auf mögliche Täter, hieß es. In diesem Zusammenhang würden Zeugen gesucht, die zur Tatzeit rund um den Kirchplatz in Laubegast und angrenzenden Straßen verdächtige Personen und Fahrzeuge gesehen haben. Auch Feststellungen im Internet, die zur beschriebenen Tat Aufschluss geben können, seien für die Ermittler von Interesse. Zeugentelefon: 0351/483 22 33

Das bundesweit aktive Wohnungsunternehmen Vonovia hatte wiederholt für negative Schlagzeilen gesorgt, so wegen unangemessen gestiegener Nebenkosten und Mieterhöhungen. Der Konzern hatte im Frühjahr eine Wohngarantie für ältere Mieter angekündigt. Verbraucherschützer sehen das allerdings kritisch.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.08.2019 | 17:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 13. August 2019, 18:40 Uhr

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