31.12.2019 | 10:50 Uhr Trotz Hitzesommer: Weniger Waldbrände als 2018 in Sachsen

Ein Schild weist die Waldbrandgefahrenstufe 5 aus.
(Symbolbild) Bildrechte: dpa

Trotz abermals großer Trockenheit hat es in Sachsens Wäldern in diesem Jahr weniger häufig gebrannt als 2018. Mit 150 gemeldeten Feuern waren es 50 weniger als im Dürrejahr zuvor. Das teilte der Staatsbetrieb Sachsenforst mit. Dennoch lag die Zahl über dem langjährigen Durchschnitt.

Leichtsinn, Vorsatz und Blitzschlag als Ursachen

Für die meisten Brände waren Menschen verantwortlich, meist wurden Feuer durch Leichtsinn beim Grillen oder Rauchen verursacht. Es gab aber auch mehrere Fälle vorsätzlicher Brandstiftung. Nur vier Feuer in den Wäldern werden Selbstentzündung oder Blitzschlag zugeschrieben.

Den Flammen fiel eine Fläche von etwa 41 Hektar zum Opfer. Dabei gingen jedoch mehr als 25 Hektar allein auf das Konto eines einzigen Großbrandes in der Gohrischheide bei Zeithain. Dort griff am 3. Juli ein Feldbrand auf die angrenzenden Waldflächen über.

Im Jahr 2018 wurden 240 Hektar Wald in Sachsen durch Feuer vernichtet.

Sachsen hat eine Waldfläche von rund 520.500 Hektar. Mehr als 230.000 Hektar davon sind Privatwald. Knapp 43.000 Hektar befinden sich im Eigentum kommunaler Körperschaften. Der Kirchenwald hat im Freistaat einen Anteil von zwei Prozent an der Waldfläche.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 31.12.2019 | 10:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 31. Dezember 2019, 10:50 Uhr

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