Ein Koala
Das Koalaweibchen Sydney. Bildrechte: Zoo Dresden

17.04.2019 | 15:06 Uhr Dritter Koala lebt jetzt im Zoo Dresden

Ein Koala
Das Koalaweibchen Sydney. Bildrechte: Zoo Dresden

Mehr als fünf Jahre nach dem Einzug von zwei Koala-Männchen lebt jetzt auch ein Weibchen namens Sydney im Dresdner Zoo. Es wurde aus Antwerpen nach Dresden gebracht und ist ab Mittwoch in seinem extra eingerichteten Gehege zu sehen.

Koalas nicht sehr aktiv

Die zwei Jahre alte Sydney soll später einmal für Nachwuchs sorgen. Da müssen die Tierpfleger aber Geduld zeigen, denn Koalas sind Einzelgänger und nur durchschnittlich vier Stunden am Tag aktiv, den Rest verschlafen sie. "Ja, Koalas sind ja nun mal nicht die Aktivsten von den Tieren hier im Zoo. Im Gegenteil. Das sind sogar die, die am längsten Ruhephasen haben. Außerdem sind sie Einzelgänger, weswegen jeder seine eigene Anlage braucht", sagt Pfleger Olaf Lohnitz.

Halbes Jahr bis zur Geschlechtsreife

Stellt sich die Frage, wie die Koalas dann zueinander finden, damit es mit dem Nachwuchs klappt? "Die männlichen Koalas riechen, dass ein Mädchen da ist und irgendwann wird das Mädchen dann schon bestimmen, wenn es zu einem von den Männern will." Mit knapp zwei Jahren habe Sydney aber noch ein wenig Zeit. "Schätzungsweise dauert es noch ein halbes Jahr, dann wird sie wohl geschlechtsreif sein und uns zeigen, dass sie Lust auf die Bengels hat", so Lohnitz.

Quelle: MDR/ma/sth

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.04.2019 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

AKTUELLES AUS SACHSEN

Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel

Mehr aus Dresden und Radebeul

Mehr aus Sachsen

Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel