21.08.2019 | 05:23 Uhr Obstbauern in Sachsen ziehen positive Zwischenbilanz

Obstbauern in Sachsen sind trotz Hitze und Trockenheit mit der bisherigen Ernte weitgehend zufrieden. Rund 700 Tonnen Süßkirschen konnten dieses Jahr geerntet werden, teilte der Landesverband Sächsisches Obst mit. Geschäftsführer Udo Jentsch sagte: "Das ist doch ein recht vernünftiges Ergebnis." Beim Verkauf in den Einzelhandel hätten sich die Bauern jedoch etwas bessere Preise gewünscht, da für das Kilo teilweise nur zwei Euro bezahlt worden seien. Bei Kirschen mache Konkurrenz aus der Türkei und aus Griechenland Druck und den Sauerkirschen hätte Hagel und Trockenheit besonders zugesetzt.

Pflaume ist aktuell Sorgenkind der Obstbauern

Diesjähriges Sorgenkind ist die Pflaume. Auch wenn die Ernte noch nicht abgeschlossen sei, deute sich bereits eine Einbuße im Vergleich zum Vorjahr an. "Die Trockenheit hat sehr geschadet. Es gibt auch Flächen, die gar nicht geerntet werden können", sagte Jentzsch.

Die Apfel- und Birnenernte steht ebenfalls im Herbst noch aus. Bei der Aronia-Ernte haben die Vermarkter bereits mitgeteilt, dass die Ernte wegen Trockenheit und Frostschäden "eher mager" ausgefallen ist.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.08.2019 | 07:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 21. August 2019, 05:23 Uhr

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