Dresdner Flüchtlingsretter Unfall mit libyschem Fischerboot

Das Rettungsschiff der Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline ist mit einem libyschen Fischerboot zusammengestoßen. Wie der Verein informierte, ereignete sich der Zwischenfall am Freitag im Hafen von Valletta auf Malta. Nach der Auswertung von Videomaterial gehen die Verantwortlichen davon aus, dass es keine Absicht war, sondern es sich um einen Unfall gehandelt hat. Wie der Sprecher von Mission Lifeline, Axel Steier, am Sonntag mitteilte, ist der Schaden beträchtlich:

Dieser Unfall ist für uns ein Rückschlag. Eigentlich wollten wir gerade anfangen, unseren Kran zu reparieren. Weil jetzt aber zusätzlich noch unser Beiboot beschädigt ist, übersteigt der Schaden unsere finanziellen Möglichkeiten. Wir rechnen mit Reparaturkosten von etwa 15.000 Euro.

Axel Steier Sprecher von Mission Lifeline

Ob der Unfallverursacher für den Schaden aufkommt, sei ungewiss. Man rufe daher zu Spenden auf, um alles schnell wieder in Ordnung bringen zu können, so Steier.

Mission Lifeline hat es sich zum Ziel gesetzt, Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Der Verein konzentriert sich dabei vor allem auf das zentrale Mittelmeer. Entlang der libyschen Küste sind die Helfer auf der Suche nach in Seenot geratenen Menschen.

Quelle: PM, MDR, sth

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.12.2017 | 15:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2017, 19:22 Uhr

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84 Kommentare

19.12.2017 17:13 Krause - "lieber nackt als rechtsextremistisch!" 84

@ 82:
Kennst Du den Konjunktiv? Auf Deutsch heißt das "Möglichkeitsform".
Diesen hast Du selbst benutzt: "deren Folgen chaotisch sein können"...

Du argumentierst also mit Möglichkeiten... wie z.B. solche, daß Sachsen durch Rechtsextremisten 'politisch' übernommen werden und somit eine rechtsextremistische Bundespolitik Auftrieb bekommen und angeheizt werden ... könnte.

Wer anderen das Recht abspricht, im Mittelmeer in Seenot Geratenen Hilfe zuteil kommen zu lassen, macht sich meiner Meinung nach dem vorsätzlichen Tod von Menschen mitschuldig.

Und damit ist das Problem leider weiterhin akut.

19.12.2017 16:44 Janes 83

@ Janes 72: Blind in den Untergang? Willst du nachts auf der Autobahn spielen? Seit wann führt Mitmenschlichkeit in den Untergang? Ignoranz, Hass und Egoismus führt dahin.

19.12.2017 16:39 Udo K 82

@ Eulenspiegel 80
Wenn man gegen eine ausufernde Flüchtlingspolitik ist, deren Folgen chaotisch sein können, dann hat das mit Rassismus zu tun?
Ihre Hinweise auf andere Steuermiseren sind definitiv keine Argumente.
Wer regelrecht lauert, um in “Seenot“ Geratene aufzunehmen, unterstützt das Schleppertum.
Eine Lösung des gesamten Problems stellt es nicht dar.
Für diese “Retter“ ist es lediglich eine Art Selbstbestätigung

19.12.2017 16:35 Janes 81

@ Janes 72: Blind in den Untergang? Willst du nachts auf der Autobahn spielen? Seit wann führt Mitmenschlichkeit in den Untergang? Ignoranz, Hass und Egoismus führt dahin.

19.12.2017 15:14 Eulenspiegel 80

Hallo Manistteildesmediensystems 77
Ihre Zahlen sind ja ganz interessant. Aber die Realmition muss stimmen.
Steuerhinterziehung, PANAMA PAPERS und Paradiese Papers sorgen zusammen für eine soziale Ungerechtigkeit von rund eine Billion Euro pro Anno und sie regen sich über diese Kläckerbeträge auf. Dann belegen sie doch einfach mal warum ihre Argumentation kein Rassismus ist.

19.12.2017 13:03 Gaihadres 79

Im Rahmen der Meinungsfreiheit steht es jedem Frei von einer Schleppertätigkeit zu sprechen. Aber solange dies nicht durch ein ordentliches Gericht festgestellt wird ist es eben nur eine Meinung. Aber bei all den Fragen darum, welche Beträge dieser oder jener Kommentator gespendet hat sei mir die Frage gestattet: Wie viel hat die Gegenseite (z.B. Irina) denn bisher für Hilfsorganisationen vor Ort gespendet? Wäre es nicht in Ihrem Interesse die Flüchtlingswelle durch humanitäre Unterstützung zu mindern? @Wolpertinger: Die Verteilung "Steuerzahler" ist etwa so aussagefähig wie "Durchschnittseinkommen". Die persönliche Steuerlast für Privatpersonen hat sich nicht geändert. Im Gegenteil. Wie viel Sie oder ich rein rechnerisch daran Anteil tragen ist ohnehin von unserer persönlichen Steuerlast abhängig. Und gerade hier rufen oft jene Stimmen am lautesten, die eher einen kleineren Anteil daran tragen. Also jene Menschen, denen es finanziell nicht gut geht. Aber das verstehe ich.

19.12.2017 11:05 Ekkehard Kohfeld 78

@ Wolpertinger 75 Hallo Herr Kohfeld, ich wusste gar nicht, dass ich einen so hohen Bekannntheitsgrad hier im Forum habe. Danke für diese Information. Sollte Ekkehard Kohfeld wirklich Ihr richtiger Name sein: Respekt zu dem Mut.##Ach da braucht man Mut zu ,warum trauen sie sich nicht mit ihrem Namen zu dem was sie schreiben zu stehen,was für ein Feigling.##
Leider macht das Ihre Antworten nicht freundlicher. Ihr Rumgekoddere zieht sich eigentlich durch alle Ihre Kommentare, egal wem oderzu welchem Thema Sie schreiben.##Wo steht geschrieben das man mit Leuten ihres Schlages freundlich sein muß,auch ihr dürft nur andere nieder machen.##
Meine Frage war übrigens nicht als Provokation gedacht. Aber ich entschuldige mich natürlich gerne dafür, dass Sie nun auch noch für mich googeln mussten. Ich hoffe, es sind Ihnen keine allzu hohen finaziellen Nachteile dadurch enstanden.##Ach sie geben sogar zu das sie nicht googeln können und das ins lächerliche ziehen bringt sie auch nicht weiter.

19.12.2017 10:40 Manistteildesmediensystems 77

@18.12.2017 16:35 Ekkehard Kohfeld ("Milliardenkosten für junge Migranten
Laut einem Bericht des Familienministeriums kostet ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling 175 Euro pro Tag."Quelle Zeit.##Hier etwas von Berlins"Wie die Antwort des Senats auf meine Kleine Anfrage zum Thema ‚Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge‘ (Ds 18/10636) ergeben hat, fallen in der Anfangsphase, der so genannten Inobhutnahme, rund 195,- Euro pro Tag und später als stationäre Leistungen rund 100,- Euro pro Tag für die Unterbringung und Betreuung von UMF an. Selbst wenn man nur den geringeren Betrag ansetzt, summieren sich die Kosten bei derzeit rund 1.950 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Berlin auf über 70 Millionen Euro pro Jahr!")

Jeder, der dieses Geschäft befördert, gehört vor Gericht. Denn irgendeinen Nutzen wird weder Europa noch Schland daraus ziehen, dort Steuergeld zu verbrennen. Mittelbare Folgekosten sind in den Schätzungen übrigens nicht enthalten.

19.12.2017 10:36 Manistteildesmediensystems 76

@18.12.2017 17:51 Nike (Peter Scholl-Latour soll einmal gesagt haben "Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht Kalkutta sondern wird selbst Kalkutta."

Tja, der Mann ist halt etwas herumgekommen und hatte eine solide bürgerliche Bildung im Hintergrund. Finde den Unterschied zur aktuell agierenden Politischen Klasse und einem Grossteil der Bevölkerung. Von der Ex-FDJ-Funktionärin Merkel und ihren Affinitäten (Stichwort: Kasner) zur real existierenden DDR ganz zu schweigen.
Was diese, sich vor der nordafrikanischen Küste herumtreibenden "Flüchtlingsretter" tatsächlich betreiben, ist eine spezielle Form des Narzissmus, wie man sie Sachzwanggesellschaften, über denen der Himmel leer ist, häufig findet. Schon der Verweis auf die Makrozusammenhänge wird folgerichtig auch mit heftigen Reaktionen beantwortet. Das sächsische Gerichte mitspielen, verwundert nicht: Immer unterwegs im Dienste der Mehrwerterzeugung, erledigen die Lifeline-Leute schliesslich genau deren Geschäftszweck.

19.12.2017 09:38 Wolpertinger 75

Hallo Herr Kohfeld, ich wusste gar nicht, dass ich einen so hohen Bekannntheitsgrad hier im Forum habe. Danke für diese Information. Sollte Ekkehard Kohfeld wirklich Ihr richtiger Name sein: Respekt zu dem Mut.
Leider macht das Ihre Antworten nicht freundlicher. Ihr Rumgekoddere zieht sich eigentlich durch alle Ihre Kommentare, egal wem oderzu welchem Thema Sie schreiben.
Meine Frage war übrigens nicht als Provokation gedacht. Aber ich entschuldige mich natürlich gerne dafür, dass Sie nun auch noch für mich googeln mussten. Ich hoffe, es sind Ihnen keine allzu hohen finaziellen Nachteile dadurch enstanden.
@Redaktion: Gehört nicht zum Thema, ich weiss. Mein letzter Kommentar dazu.