Der 13. Februar

Bildergalerie Gedenken in Dresden - die Bilder des Tages

73 Jahre nach den Bombenangriffen auf Dresden erinnern Einwohner und Gäste an die Opfer. Vielerorts kommen sie zu stillen Gedenken zusammen. Zugleich wollen sie ein Zeichen für Frieden setzen.

Polizisten stehen linken Gegendemonstranten auf dem Altmarkt gegenüber. Anlass ist eine Gedenkveranstaltung der Parteien AfD und Jungen Alternative für Deutschland an gleicher Stelle.
Auf dem Altmarkt standen sich am Abend Polizisten und linke Gegendemonstranten gegenüber. Anlass war eine Gedenkveranstaltung der Parteien AfD und Jungen Alternative für Deutschland an gleicher Stelle. Bildrechte: dpa
Polizisten stehen linken Gegendemonstranten auf dem Altmarkt gegenüber. Anlass ist eine Gedenkveranstaltung der Parteien AfD und Jungen Alternative für Deutschland an gleicher Stelle.
Auf dem Altmarkt standen sich am Abend Polizisten und linke Gegendemonstranten gegenüber. Anlass war eine Gedenkveranstaltung der Parteien AfD und Jungen Alternative für Deutschland an gleicher Stelle. Bildrechte: dpa
Polizisten stehen linken Gegendemonstranten auf dem Altmarkt gegenüber. Anlass ist eine Gedenkveranstaltung der Parteien AfD und Jungen Alternative für Deutschland an gleicher Stelle.
Die Teilnehmer des linken Protests wollten lautstark die AfD-Kundgebung stören. Aus anfangs 70 wurden am Ende etwa 500 Demonstranten. Bildrechte: dpa
Gedenken Dresden - Kerzen vor der Frauenkirche
Vor der Frauenkirche konnten Besucher traditionell Kerzen anzünden. Bildrechte: MDR/xcitePress
Menschenkette in Dresden
Rund 11.500 Einwohner und Gäste haben sich in diesem Jahr an der Menschenkette beteiligt. Hand in Hand verbanden sie über zwei Brücken hinweg am Dienstagabend beide Teile der Elbestadt. Bildrechte: MDR/xcitePress
Menschenkette in Dresden
Neben Oberbürgermeister Dirk Hilbert reihten sich auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Mitglieder seines Kabinetts mit ein. Bildrechte: MDR/xcitePress
Auftaktkundgebung Menschenkette Dresden
An der Goldenen Pforte des Dresdener Rathauses war der Auftakt zur Menschenkette. Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Versammlungsleiter Hans Müller-Steinhagen hielten die Ansprachen. Bildrechte: MDR/xcitePress
Auftaktkundgebung Menschenkette Dresden
"Jahr für Jahr schrumpft die Generation, die selbst miterlebt hat, wie Dresden erst im braunen Sumpf versunken und dann im Feuersturm untergegangen ist", sagte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit Blick auf die Vergangenheit der Stadt als Hochburg der Nationalsozialisten. Bildrechte: MDR/xcitePress
Bürgerbegegnung Dresden
In der Dresdener Dreikönigskirche gab es am Nachmittag eine Bürgerbegnung, bei der Schüler aus Dresden, Madrid, Sarajevo und Budapest eine Theaterperformance aufführten. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Gedenkveranstaltung 13. Februar auf dem Johannisfriedhof Dresden.
Auf dem Johannisfriedhof gestalteten Schüler die Gedenkfeier. Daran nahm auch Kultusminister Christian Piwarz teil. Bildrechte: MDR/Jürgen Stiehl
Gedenkveranstaltung 13. Februar auf dem Johannisfriedhof Dresden.
Seit Jahren beschäftigen sich Jungen und Mädchen der 88. Oberschule mit den Folgen des Zweiten Weltkrieges. Bildrechte: MDR/Jürgen Stiehl
Gedenkveranstaltung auf dem Alten Annenfriedhof ein kleines Holzkreuz in die Erde einer Gedenkstele.
Beim Gedenken auf dem Alten Annenfriedhof wurden Holzkreuze verteilt, die zum Gedenken in das Massengrab gesteckt werden konnten. Bildrechte: dpa
Dirk Hilbert (FDP, l-r), Oberbürgermeister von Dresden, Matthias Rößler (CDU), Präsident des Sächsischen Landtags, und Andrea Dombois (CDU), Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, legen während einer Gedenkveranstaltung auf dem Alten Annenfriedhof Kränze nieder.
Dresden Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Landtagspräsident Matthias Rößler und die Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Andrea Dombois, legten während einer Gedenkveranstaltung auf dem Alten Annenfriedhof Kränze nieder. Bildrechte: dpa
Eine Gruppe von älteren Menschen steht auf einem Friedhof vor einem Grabmal.
Die Botschaft, die vom Alten Annenfriedhof ausging: Nie wieder Krieg. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung gehen mit weißen Rosen über den Heidefriedhof.
Auf dem Heidefriedhof kamen rund 100 Menschen zusammen. Bildrechte: dpa
Gedenken Heidefriedhof
Die AfD kam mit Landtagsabgeordneten und Vertretern ihrer Jugendorganisation und legte Kränze nieder. Bildrechte: MDR/Jürgen Stiehl
Gedenken Heidefriedhof
Ordinariatsrat-Diakon Daniel Frank, Leiter des Katholischen Büros Bistum Dresden, hielt eine kurze Predigt. Bildrechte: MDR/Jürgen Stiehl
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Geschichte

Trümmer, Schutt und viele Tote Auch diese deutschen Städte wurden bombardiert

Nicht nur Dresden wurde während des Zweiten Weltkrieges bombardiert, auch zahlreiche andere deutsche Städte waren Opfer von Luftangriffen. Und das Ausmaß der Zerstörung war meist ebenso verheerend.

Luftaufnahme der zerstörten Chemnitzer Innenstadt von 1945.
Chemnitz Chemnitz musste im Februar und März 1945 verheerende Luftangriffe über sich ergehen lassen. Dabei wurden etwa 3.500 Menschen getötet und 80 Prozent der Innenstadt zerstört. Bildrechte: Schlossbergmuseum
Luftaufnahme der zerstörten Chemnitzer Innenstadt von 1945.
Chemnitz Chemnitz musste im Februar und März 1945 verheerende Luftangriffe über sich ergehen lassen. Dabei wurden etwa 3.500 Menschen getötet und 80 Prozent der Innenstadt zerstört. Bildrechte: Schlossbergmuseum
Blick auf das im 2. Weltkrieg stark zerstörte Industriegebiet von Magdeburg.
Magdeburg Magdeburg erlebt die schwersten Bombenangriffe am 16. Januar 1945. Die Altstadt wurde zu 90 Prozent zerstört. Tausende verloren dabei ihr Leben: Lebten am Vorabend des Krieges in Magdeburg noch etwa 330.000 Menschen, so waren es im April 1945 nur noch 90.000. Bildrechte: dpa
Die Ruine des Kölner Hauptbahnhofs, 1945
Köln Bis 1945 fielen 1,5 Millionen Bomben auf Köln, insgesamt kamen dabei etwa 20.000 Menschen ums Leben. Die Stadt war eine Trümmerwüste. Bildrechte: dpa
Schlacht um Berlin 1945.
Berlin Berlin wurde schon im Herbst 1943 durch Flächenbombardements zerstört. Bis zum Kriegsende wurden rund eine Million Einwohner evakuiert. Mehr als 50.000 verloren ihr Leben. Bildrechte: IMAGO
Das Rathaus von München inmitten von Trümmern und Ruinen
München Auch München wurde während des Zweiten Weltkriegs durch Luftangriffe in Schutt und Asche gelegt. Die historische Altstadt war zu 90 Prozent zerstört. Vor dem Krieg lebten mehr als 800.000 Menschen in der Stadt, danach waren es nur noch knapp 480.000. Bildrechte: dpa
Zerstörtes Ulm mit Münster 1945
Ulm Am Abend des 17. Dezember 1944 griffen mehr als 300 Bomber in drei Wellen die Stadt an. Mehr als 700 Menschen starben, mehr als 600 wurden verwundet und mehr als 20.000 wurden obdachlos. Bildrechte: dpa
Blick von Hannovers Marktkirche auf die zerstörte Stadt, 1943
Hannover Seit 1940 zerstörten 88 Bombenangriffe der Alliierten die Stadt Hannover. Das Zentrum wurde dabei zu über 90 Prozent zerstört. Über 6.000 Menschen wurden getötet, unzählige wurden obdachlos. Bildrechte: dpa
Aufnahme aus dem Jahr 1951 zeigt im Hintergrund die Ruine des Doms und im Vordergrund vor Schuttbergen den provisorischen Laden der Parfümerie Dietz in der Domstraße
Würzburg Am 16. März 1945 wurde Würzburg von 280 Maschinen der Royal Air Force bombardiert. Mehr als 5.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Bildrechte: dpa
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70 Jahre nach der Bombardierung Der Gedenktag in Dresden

Menschenkette auf dem Dresdner Neumarkt
Unter dem Geläut der Kirchenglocken um 18 Uhr reihten sich neben Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz auch Bundespräsident Joachim Gauck, dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, sein Vize Martin Dulig, der Herzog von Kent und Grünen-Politikerin Claudia Roth ein. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Dresdner gedenken der Bombenangriffe vor 70 Jahren.
Das eindrucksvolle und stille Zeichen der Menschenkette wurde erstmals 2010 gesetzt, um den Missbrauch des Gedenktages durch Neonazis entgegenzutreten. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Menschen gedenken in Dresden anlässlich des 13. Februar.
Zur Erinnerung an die Opfer der Bombennacht am 13. Februar 1945 zündeten viele Dresdner vor der Frauenkirche Kerzen an. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Proteste auf dem Neumarkt
Die Rede Gaucks wurde auf dem Neumarkt vereinzelt mit Buh-Rufen kommentiert. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Demonstranten halten ein Transparent mit der Aufschrift "Täterspuren suchen statt Opfermythen pflegen"
Das Bündnis "Dresden Nazifrei" erinnerte mit dem Mahngang Täterspuren an die Verbrechen der Nationalsozialisten. Der mehrstündige Mahngang führte an Schauplätzen der NS-Herrschaft in Dresden vorbei. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Menschenkette auf dem Dresdner Neumarkt
Unter dem Geläut der Kirchenglocken um 18 Uhr reihten sich neben Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz auch Bundespräsident Joachim Gauck, dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, sein Vize Martin Dulig, der Herzog von Kent und Grünen-Politikerin Claudia Roth ein. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Dresdner gedenken der Bombenangriffe vor 70 Jahren.
Die Menschenkette führte über die Brühlsche Terrasse bis auf die andere Elbseite. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Dresdner gedenken der Bombenangriffe vor 70 Jahren.
...Eine generationenübergreifende Geste. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Kerzen und Rosen beim Gedenken in Dresden
Auch die Frauenkirche war bei den alliierten Luftangriffen vollkommen zerstört worden. Erst am 30. Oktober 2005 wurde die Kirche nach über elf Jahren Bauzeit wieder geweiht. Bildrechte: MDR/Diana Köhler
Gedenken in Dresden
An dem symbolträchtigen Ort fand am Nachmittag die zentrale Gedenkveranstaltung statt. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Stanislaw Tillich, der Herzog von Kent, Daniela Schadt, Joachim Gauck und Helma Orosz
An dem Gedenken nahmen unter anderem Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der Herzog von Kent, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, Daniela Schadt, Bundespräsident Joachim Gauck und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz teil. Bildrechte: dpa
Proteste auf dem Neumarkt
Unter die Zuhörer bei der Live-Übertragung des Gedenkens auf den Neumarkt hatten sich auch einige wenige Menschen mit Protestplakaten gemischt. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Demonstranten
Rund 2.000 Menschen nahmen nach Angaben der Polizei daran teil. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Claudia Roth
Auch die Grünen-Politikerin Claudia Roth reihte sich ein. Bildrechte: MDR/Christian Essler
"Verbot aller faschistischen Parteien und Organisationen" steht auf dem Transparent, welches von Demonstranten gehalten wird
Der Mahngang führte unter anderem am Rathaus, der Dresdner Bank und dem Theaterplatz vorbei. Schlusspunkt war die Frauenkirche. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Gedenken in Dresden
Auch linke Gruppen zogen am Nachmittag durch die Stadt. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Gedenken in Dresden
Unweit des Theaterplatzes fand eine Kundgebung statt. Bildrechte: MDR/Christian Essler
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