Über Wurzel gestolpert und Kreislaufschwäche Bergretter in Sächsischer Schweiz im Dauereinsatz

Hubschrauber holt einen Bergwanderer aus einer Schlucht
Einige der gestrauchelten Wanderer mussten mit dem Hubschrauber in Sicherheit und zur medizinischen Behandlung gebracht werden. Bildrechte: Marko Förster

Die Retter der Bergwacht Sächsische Schweiz sind in dieser Woche im Dauereinsatz. Wie die Bergwacht mitteilte, wurden die freiwilligen Retter allein am Mittwoch zu vier Einsätzen gerufen. Am Vormittag hatte am Sandlochweg bei Schmilka ein junger Mann mit starken Kreislaufproblemen zu kämpfen. Er musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Über Wurzel gestolpert

Unmittelbar danach wurden die Einsatzkräfte zum Rauenstein bei Struppen gerufen. Dort war eine Wanderin über eine Wurzel gestolpert und konnte nicht mehr weiterlaufen. Anschließend geriet eine andere Wanderin am Pfaffenstein bei einem Sturz in Not. Sie hatte sich ein Bein gebrochen. Und schließlich galt es, in den Steinbrüchen bei Postelwitz eine Frau 100 Meter abzuseilen, nachdem sie sich das Sprunggelenk verletzt hatte.

Pärchen in Dunkelheit verirrt

Bereits am Montag retteten die Einsatzkräfte erst eine Frau nach einem Wanderunfall in der Nähe des Gohrischstein, später lotsten sie ein junges Pärchen bei einbrechender Dunkelheit aus dem Wald am Zeughaus bei Schmilka.

Am Dienstag "verstiegen" sich zwei Wanderer in einem Kletterzustieg zum Kletterfelsen "Tante" in der Nähe der Schrammsteine bei Bad Schandau und kamen nicht weiter. Sie wurden mit dem Rettungshubschrauber aus dem absturzgefährdeten Bereich ausgeflogen.

Weiterer Kletterunfall im Erzgebirge

Bei Wolkenstein im Erzgebirge hat sich am Mittwoch ebenfalls ein Kletterunfall ereignet. Ein 60-Jähriger stürzte in die Tiefe und verletzte sich.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 30.07.2020 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

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