Ein Mann sieht erschöpft aus und blickt sich im Ratssaal um. Es sit Jürgen Optitz, Bürgermeisterkandidat Jürgen Opitz
Bildrechte: Marko Förster

22.09.2019 | 19:55 Uhr Jürgen Opitz bleibt Bürgermeister von Heidenau

Ein Mann sieht erschöpft aus und blickt sich im Ratssaal um. Es sit Jürgen Optitz, Bürgermeisterkandidat Jürgen Opitz
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Jürgen Opitz bleibt Bürgermeister von Heidenau. Der 63-Jährige setzte sich am Sonntag in der zweiten Runde der Bürgermeisterwahl gegen seinen Mitbewerber Uwe Dreßler durch. Wie die Stadt nach Auszählung aller Wahllokale mitteilte, erhielt der CDU-Politiker Opitz 65 Prozent der Stimmen. Sein parteiloser Herausforderer Dreßler kam auf 35 Prozent. Der zweite Wahlgang wurde nötig, weil in der ersten Runde am 1. September kein Bewerber die absolute Mehrheit erhalten hatte. Die Wahlbeteiligung beim zweiten Wahlgang lag den Angaben zufolge bei rund 35 Prozent.

Bewährungsprobe im Sommer 2015

Opitz hatte die Wiederwahl am 1. September denkbar knapp verpasst. Er kam dabei auf 49,4 Prozent der Stimmen. Zwei Mitbewerberinnen traten zum zweiten Wahlgang nicht wieder an. Opitz wurde 2012 erstmals zum Bürgermeister gewählt. Zuvor hatte er bereits 22 Jahre in der Stadtverwaltung Heidenau gearbeitet. Drei Jahre später hatte Opitz eine seiner schwersten Proben als Bürgermeister zu bestehen. Im Sommer 2015 war Heidenau Schauplatz rechtsradikaler Ausschreitungen. Opitz ging in die Offensive, zeigte Haltung und erhielt dafür überregional Anerkennung.

Sachliche Politik soll in den Fokus

Den Schwerpunkt seiner politischen Arbeit will Opitz in den kommenden sieben Jahren auf Problemlösungen und Kompromisse legen. "Es wird darauf ankommen für sachliche Argumente einzutreten", sagte Opitz nach der Wiederwahl am Sonntag. "Ein Parteiendenken oder Abgrenzungen gehören nicht dazu." Stattdessen sollen Stadtratsbeschlüsse möglichst einstimmig gefällt werden. Die erste Herausforderung kommt auf den 63-Jährigen bereits in den nächsten Wochen zu. Ein neuer Haushaltsansatz für das kommende Jahr soll diskutiert werden. "Wir haben einige ehrgeizige Investitionsvorhaben", so Opitz. Darunter zählen der Neubau einer Kita mit rund 150 Plätzen sowie die Erschließung des IndustrieParks Oberelbe.

Quelle: MDR/dk/ah

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 22.09.2019 | ab 20:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 22. September 2019, 19:55 Uhr

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