11.10.2019 | 11:06 Uhr Bundesamt für Cyber-Sicherheit nimmt Arbeit in Freital auf

Drei Personen stehen nebeneinader
Arne Schönbohm (m), vom Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den neuen Standort in Freital eröffnet. Bildrechte: BSI

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat erstmals einen Standort außerhalb Bonns eröffnet. Im sächsischen Freital sollen fortan 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Zunächst residiert das Amt in einem Gründerzeithaus, später soll es einen Neubau geben.

BSI soll sichere 5-G-Strukturen schaffen

"Wir als BSI gestalten Informationssicherheit in der Digitalisierung", sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Es gehe um die Gestaltung sicherer 5-G-Netze, um sichere Mikrochips oder sichere Personalausweise. Es sei wichtig, an einem Standort wie dem Silicon Saxony eine starke Präsenz zu haben.

"Das Thema Informationssicherheit ist zunehmend bedeutsam, nicht nur für den Staat und für die Unternehmen, sondern auch für den Bürger" sagte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU). Man brauche Schutz für den Cyberraum und Abwehrmöglichkeiten, um die Annehmlichkeiten der Digitalisierung nutzen und genießen zu können. Wöller verwies auf die Technische Universität Dresden und ein dichtes Netz außeruniversitärer Einrichtungen, die wichtig für die Arbeit des Bundesamtes seien.

Kampf gegen Cyber-Kriminalität unterstützen

Aufgaben des neues BSI-Standorts werden außerdem digitaler Verbraucherschutz und IT Sicherheitsberatung für die Ostbundesländer sein. Auch das Landeskriminalamt Sachsen wird profitieren, die Experten aus Freital beraten künftig die Cyberabwehr gegen Kriminelle. Doch der wohl wichtigste Aspekt wirds sein: Freital soll sich um sichere Strukturen für den neuen Mobilfunkstandard 5G kümmern.

Quelle: MDR/dpa/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.12.2019 | ab 09:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 11. Dezember 2019, 11:08 Uhr

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