Blick vom Felsen auf eine weiter Landschaft. In der Ferne ist der Lilienstein zu sehen.
Von dieser Stelle aus sah sich die Frau zunächst mit ihrem Sohn die Landschaft an, bevor sie in den Abgrund stürzte. Bildrechte: Marko Förster

Unfall 72-Jährige stürzt in Sächsischer Schweiz 30 Meter in die Tiefe

Bei frühlingshaftem Wetter ist die Sächsische Schweiz für viele Wanderer ein beliebtes Ziel. Allerdings kann die idyllische Natur auch gefährlich sein. Eine Seniorin kam am Sonntag auf tragische Weise ums Leben.

Blick vom Felsen auf eine weiter Landschaft. In der Ferne ist der Lilienstein zu sehen.
Von dieser Stelle aus sah sich die Frau zunächst mit ihrem Sohn die Landschaft an, bevor sie in den Abgrund stürzte. Bildrechte: Marko Förster

Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Sonntag eine 72-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, stürzte die Frau vom Felsen Gamrig aus 30 Meter in die Tiefe. Zuvor war sie mit ihrem 33-jährigen Sohn aus Leipzig wandern. Auf dem Felsen  genossen sie am Mittag an der Südseite die Aussicht Richtung Lilienstein, Festung Königstein sowie Kurort Rathen und Wehlen. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte die 72-jährige Frau vom Plateau des Felsen. Ihr Sohn wollte sie noch festhalten und verletzte sich dabei an der Schulter. Die 72-jährige Frau blieb regungslos am Boden liegen. Ersthelfer fanden die sie schnell und leisteten Erste Hilfe. Auch zehn Retter der Bergwacht aus Bad Schandau, Pirna und Sebnitz eilten herbei. Hinzu kamen Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus Bad Schandau und ein Rettungshubschrauber aus Bautzen. Trotz Reanimationsversuchen gelang es nicht, die Frau zu retten. Ihr Sohn wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus in Pirna eingeliefert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Obwohl der Gamrig in der Nähe des Kurort Rathen als beliebter Aussichtspunkt gilt, gibt es dort keine Geländer.

Quelle: MDR/sth/mf

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.03.2019 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

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Zuletzt aktualisiert: 24. März 2019, 17:59 Uhr

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