Bahngleise
Die Bahngleise im Elbtal sind vielbefahren und entsprechend leiden die Anwohner unter Lärm. Bildrechte: MDR/Andreas Schrock

18.11.2019 | 05:10 Uhr Ab 2023: Bahn baut 25 Kilometer Lärmschutzwand im Elbtal

Bahngleise
Die Bahngleise im Elbtal sind vielbefahren und entsprechend leiden die Anwohner unter Lärm. Bildrechte: MDR/Andreas Schrock

Die Anwohner im Elbtal zwischen Dresden und der tschechischen Grenze sollen besser vor Zuglärm geschützt werden. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, errichtet sie insgesamt 25 Kilometer Lärmschutzwände. Zudem werden auf einer Strecke von 27 Kilometern sogenannte Schienenstegdämpfer eingebaut. Für die Maßnahmen stehen rund 56 Millionen Euro bereit. Die Finanzierungsvereinbarungen für den Lärmschutz seien jetzt von Bund, Bahn und dem Freistaat Sachsen unterzeichnet worden.

Schallschutzwände erst ab 2023

Die Schallschutzdämpfer an den Schienen sollen bereits in den nächsten beiden Jahren eingebaut werden. Mit der Errichtung der Lärmschutzwände werde voraussichtlich 2023 begonnen, teilte die Bahn mit.

Weitere Entlastung von Lärm könnte der sogenannte Erzgebirgsbasistunnel bringen, der das Elbtal von Eisenbahnverkehr entlasten soll. Allerdings werden nach Prognosen der Planer voraussichtlich erst 2030 die Bauarbeiten für das Mammutprojekt beginnen können. Die Elbtaltrasse wird von Ferngüterzügen genutzt, die Waren von den Ost- und Nordseehäfen auf den Balkan und bis hin zu Adria-Häfen bringen. Ferner fahren die S-Bahnen nach Schöna, Regionalbahnen nach Děčín (Tetschen-Bodenbach) und internationale Fernzüge durch das Elbtal nach Prag, Budapest und ab Mai 2020 wieder bis Graz über Wien.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.11.2019 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

Zuletzt aktualisiert: 18. November 2019, 05:10 Uhr

3 Kommentare

Dynamo vor 3 Wochen

Kleine Ergänzung: "Schallschutzwände erst ab 2023" Bis dahin wird das alles vergessen sein, es gibt genügend Beispiele über Bauvorhaben, die nie gebaut wurden bzw. genügend Bauvorhaben, die nie fertig werden (BER), aber uns Steuerzahlern Milliarden an Euro kosten. Also lassen wir das Jahr 2023 mit seinen großen Bauaufträgen in der Sächsischen Schweiz ganz ruhig auf uns zukommen. 18.11.2019, 21:00

Dynamo vor 3 Wochen

Hallo Lisa, "Wer genehmigt so etwas ?" >>> Es wird nicht nur die Sicht von der einen Elbseite zur anderen versperrt, die Zugreisenden, die immer einen Blick aufs Elbtal und die Berge genießen konnten, sehen ebenfalls nur diese Schallschutzwände. Zu deiner Frage: So etwas genehmigen die Damen und Herren, die in einem Ministerium auf ihrem gut dotierten Posten sitzen und sich durchs Elbtal mit Dieselautos chauffieren lassen. 18.11.2019, 09:49

Lisa vor 3 Wochen

Schallschutzwände? Wie hoch?

Hier soll doch nicht etwa die Sicht von der einen Elbseite zur anderen versperrt werden?

Wer genehmigt so etwas?

🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮

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