17.05.2019 | 12:12 Uhr Neue Ortsmitte für Freital nicht zum Stadtjubiläum 2021 fertig

Freital hat seit seiner Gründung 1921 kein klassisches Stadtzentrum zum Flanieren. Das will der Stadtrat seit vielen Jahren ändern und auf einem 20.000 Quadratmeter großen Areal bauen lassen. Doch es gibt Probleme.

Blick auf Freital
Bildrechte: Olaf Kreiß

Das neue Zentrum der Stadt Freital sollte zum 100. Stadtgeburtstag im Jahr 2021 eingeweiht werden: Aber die Fertigstellung wird sich um mindestens ein Jahr verzögern. Das ist bei der Stadtratssitzung am Donnerstag deutlich geworden. Denn die Abgeordneten haben beschlossen, die Verhandlungen mit dem Erstplatzierten der Ausschreibung wieder aufzuheben.

Verhandlungen stockten - bis zum Abbruch

Zuvor waren die Verhandlungen mit dem Investor aus dem sächsischen Kirchberg ins Stocken gekommen, weil Altlasten auf dem Grundstück gefunden wurden und der Investor Forderungen an die Stadt stellte. Die Baupläne des Investors seien zudem immer weiter von den Vorstellungen der Stadt abgewichen, sodass der Stadtrat nun die Verhandlungen abgebrochen hat. Jetzt soll der Zweitplatzierte die Chance bekommen und für 20 Millionen Euro bauen.

Die Stadt will jetzt aktiv in die Kaufvertragsverhandlungen und Bauplanungen einsteigen.

Uwe Rumberg Bürgermeister Freital

Weiterhin geplant sind zwei große Gebäude in Freital, in denen größere Händler und Einzelhändler, Cafébetreiber, Gastronomen und Wohnungen für Familien Platz finden. Auf dem 20.000 Quadratmeter großen Gebiet sollen zudem Parkplätze und Raum zum Flanieren und Sitzen entstehen.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.05.2019 | 10:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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1 Kommentar

17.05.2019 15:15 na so was 1

Eigentlich nichts Neues. Oder gibt es eine Großbaustelle in Deutschland, die gemäß Bauplanung zu dem Termin fertig wurde, als der sie großspurig angekündigt wurde. Ich nehme an, es wird nicht nur eine geben, die nie fertig wird und als Dauerbaustelle in die Geschichte eingehen wird. Man fragt sich immer wieder, wie haben das unsere Vorfahren gemacht, die nicht soviel Baumaschinen als Hilfe zur Seite hatten.

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