Insolvenz Offenbar Überlebenschancen für Druckguss in Dohna

Außenansicht des Automobilzulieferers Druckguss Heidenau GmbH
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Für den Automobilzulieferer Druckguss in Dohna bestehen offenbar gute Überlebenschancen. Ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters sagte der "Sächsischen Zeitung", das Geschäft sei stabilisiert worden. Es gebe eine ganze Reihe ernsthafter Kaufinteressenten. Das Unternehmen Druckguss hatte im Juni Insolvenz angemeldet. Die Gießerei in Dohna hat 350 Beschäftigte und ist damit der größte Arbeitgeber der Stadt.

Autozulieferer war durch Corona in Krise geraten

Der Autozulieferer Druckguss Heidenau war offenbar durch die Corona-Krise erneut ins Trudeln geraten. Schon Anfang des Jahres gab es erste Anzeichen für eine finanzielle Schieflage des Unternehmens. Durch die Corona-Krise seien zudem Aufträge aus der Automobilbranche ausgefallen. Anfang des Sommers stellte das Unternehmen einen Insolvenzantrag. Der Bürgermeister der Stadt, Ralf Müller sagte damals. "Es ist sehr zu bedauern, dass die Firmengruppe durch die Lage in der Automobilbranche und die Corona-Krise zu diesem Schritt gezwungen wurde. Ich gehe davon aus, dass der Geschäftsbetrieb vorerst weitergeführt und nach tragfähigen Lösungen gesucht wird."

Quelle: MDR/ms/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.08.2020 | ab 11:00 Uhr in den Nachrichten aus dem Regionalstudio Dresden

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