05.07.2020 | 11:07 Uhr 16-Jähriger nach mutmaßlichem Badeunfall bei Bad Gottleuba vermisst

Feuerwehr und Wasserwacht bei einem Einsatz am Rückhaltebecken Mordgrundbach. In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 2020 versuchten Taucher einen 16-Jährigen zu finden, der am Abend in dem angestauten Gewässer untergegangen sein soll.
Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen Rettungstaucher der Wasserwacht in der Nacht von Freitag auf Sonnabend am Rückhaltebecken Mordgrundbach bei der Suche nach dem Vermissten. Bildrechte: Daniel Förster

Nach einem mutmaßlichen Badeunfall in der Nähe der tschechischen Grenze wird ein 16 Jahre alter Jugendlicher vermisst. Am Freitagabend war der Lehrling mit gleichaltrigen Freunden in einem Rückhaltebecken des Mordgrundbaches in Bad Gottleuba-Berggießhübel schwimmen, teilte die Polizei mit. Dabei sei der Einheimische abgetaucht und nicht wieder an die Wasseroberfläche gekommen.

Wir haben zwei Tage lang mit Feuerwehrwehrleuten und Polizei gesucht, den Jugendlichen haben wir leider nicht gefunden.

Polizei Dresden

Die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Feuerwehrkräfte und die DRK-Wasserwacht suchten noch in der Unfallnacht mit einer Drohne, Tauchern und Booten, teils mit Sonarmessgeräten ausgestattet, im Wasser nach dem Jugendlichen. Auch am Sonnabend ging die Suche weiter. Laut Polizei blieb sie bislang erfolglos. Am Sonntag teilte die Polizeidirektion mit, es werde weiterhin nach dem Vermissten gesucht und zum Ablauf ermittelt. Das Baden im Rückhaltebecken und an der Staumauer ist ausdrücklich verboten. Darauf weisen Schilder der Landestalsperrenverwaltung hin.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.07.2020 | 16:00 Uhr in den Nachrichten

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