Aufbereitungsanlage Uranbergwerk Königstein
Bildrechte: MDR/Florian Glatter

16.04.2019 | 09:51 Uhr Neue Aufbereitungsanlage für ehemaliges Uranbergwerk in Königstein

Aufbereitungsanlage Uranbergwerk Königstein
Bildrechte: MDR/Florian Glatter

Die Wismut baut eine neue Aufbereitungsanlage für das ehemalige Uranbergwerk in Königstein. Diese soll ab Herbst die Reinigung des Grubenwassers vereinfachen, da die bestehende Anlage zu überdimensioniert ist. Laut Flutungsleiter Ulf Jenk ist die Urankonzentration durch die bisherige Sanierung soweit gesunken, dass eine Abtrennung mit der alten Anlage völlig unökonomisch ist. Die wenigen verbleibenden Milligramm pro Liter werden mit dem verbleibenden Schlamm auf der Halde "Schüsselgrund" gelagert. Die Wismut untersucht zudem neue Technologien. Ziel ist es, bereits im ehemaligen Bergwerk Schadstoffe zu erkennen und zu neutralisieren. Damit wäre eine ständige Filterung des Grubenwassers überflüssig.

Derzeit sind knapp zwei Drittel des ehemaligen Uranbergwerkes in Königstein geflutet. Durch Abpumpen wird verhindert, dass das Wasser zu schnell steigt und Schadstoffe unkontrolliert in das Grundwasser gelangen. Bis die Schäden des Uranabbaus in Königstein beseitigt sind, können allerdings noch mehrere Jahrzehnte vergehen.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.04.2019 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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