03.03.2020 | 10:46 Uhr Anklage gegen mutmaßlichen Serienbetrüger aus Riesa

Zahlenschloss neben Kartenstapel auf einem Laptop
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Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Serienstraftäter aus Riesa erhoben. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wird dem 48-Jährigen unter anderem Diebstahl, Betrug, Computerbetrug, Urkundenfälschung und versuchter Betrug in mehr als 50 Fällen vorgeworfen.

Unterschriften auf Überweisungen gefälscht

Den Angaben zufolge soll der Deutsche im vergangenen September unter anderm in einem Krankenhaus in Riesa und aus geparkten Autos EC-Karten gestohlen haben. Bei einigen davon sei er auch an die Geheimnummer gelangt und habe 1.000 Euro an Automaten abgehoben. Mit den Kontodaten der anderen Karten soll er Überweisungsscheine ausgestellt, die Unterschrift darauf gefälscht und insgesamt etwa 11.000 Euro auf sein eigenes Konto und das seines Sohnes überwiesen haben.

Anfang November 2019 klickten jedoch die Handschellen. Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Das Landgericht Dresden muss nun entscheiden, ob es die Anklage zulässt und wann der Prozess beginnen soll.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.03.2020 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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