08.09.2019 | 17:04 Uhr Tag der Sachsen in Riesa mit Besucherplus

Tag der Sachsen Riesa | Festumzug
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Nach drei Tagen Programm ist der Tag der Sachsen am Sonntag in Riesa mit einem Besucherplus zu Ende gegangen. Rund 310.000 Besucher kamen in die Elbestadt und feierten mit. "Wir haben unsere Ziele übertroffen. Wir hatten wunderbare Gäste und wunderbares Wetter", sagte der Riesaer Oberbürgermeister Marco Müller. Das waren rund 25.000 Besucher mehr als im vorigen Jahr in Torgau. Den Abschluss des Volksfestes gestalteten 3.200 Mitwirkende aus ganz Sachsen mit. Sie zogen beim Festumzug durch die Innenstadt und hatten alle Arten von Gefährten dabei: Schiffe, Bollerwagen, Dampfloks, Trabis, Traktoren, Mopeds, Feuerwehren, Fahrräder. Viele Vereine und Gruppen und hatten sich teilweise monatelang auf den Umzug vorbereitet.

Wir sind stolz und dankbar. Danke an die Vereine und alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Es war ein tolles Wochenende.

Marco Müller Oberbürgermeister Riesa

Aue-Bad Schlema in den Startlöchern

Der nächste Tag der Sachsen wird am ersten Septemberwochenende 2020 in Aue-Bad Schlema stattfinden. Den Staffelstab im wörtlichen Sinne bringen Radfahrer am Montag von der Sportstadt Riesa ins Stadion nach Aue. Zum Stand der Vorbereitungen für das nächste Jahr sagte Obürgermeister Heinrich Kohl MDR SACHSEN: "Wir sind in enger Verbindung mit ehemaligen Ausrichtern, mit dem jetzigen und eigentlich kann man nie früh genug anfangen."

Tag der Sachsen in Riesa | Staffelstab für Aue
Zwölf Radfahrer aus Aue-Bad Schlema holten den Staffelstab in Riesa ab. Am Montag bringen sie ihn ins Stadion nach Aue - dem nächsten Austragungsort des Tags der Sachsen. Bildrechte: xcitePRESS

Es bleibt bis zum Schluss wie beim Theater: Die einen kehren den Dreck noch raus und dann geht's vorne auf der Bühne los.

Heinrich Kohl Oberbürgermeister Aue-Bad Schlema
Tag der Sachsen Riesa | Festumzug | Aue
Der Blaufarbenwerker (ganz re.: Rico Tippner) und das Bademädchen (Mi.: Saskia Trzarnowski) sind auch privat ein Paar. Bildrechte: xcitePRESS

Zwei lebendige Symbolfiguren haben schon in Riesa Werbung für den nächsten Austragungsort gemacht: ein Blaufarbenwerker und das Bademädchen. Mit ihren speziellen Leinenkleidern und -schürzen stehen sie für die Nickelhüttenproduktion in Aue und die Brunnenkultur der Radonheilbäder Bad Schlema. "Es fragte jeder, was stellt ihr dar? Und was wollt ihr hier? Da mussten wir immer erst kurz Rede und Antwort stehen, aber das machte Spaß", sagte Rico Tippner.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 08.09.2019 | 19:00 Uhr
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.09.2019 | 17:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 08. September 2019, 17:04 Uhr

2 Kommentare

Maschinist vor 5 Wochen

Ja, mir hat es auch gefallen.
Es war erfreulich wenig politisch gefärbt.
Gibt es eigentlich noch eine amtierende Nudelkönigin in Riesa?
Seinerzeit in Großenhain, hat die noch Werbung für das Produkt gemacht.
Ich freue mich auf Aue und Bad Schlema.

aus Elbflorenz vor 5 Wochen

Schön, dass es solche Verantstaltungen gibt!

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