Ein Jugendlicher, ein junger Mann und eine junge Frau stehen mit Mehlsäcken auf einem Platz.
Katja Wolf, Hendrik Weber und Tobias Hengst (v.r.) haben sich beim Mehlsackweitwurf ins Zeug gelegt und Siege geholt. Bildrechte: Windmühle Pahrenz/Henry Jenichen

09.06.2019 | 17:02 Uhr Vorglühen für den Mühlentag: Mehlsackweitwurf in Pahrenz

Ein Jugendlicher, ein junger Mann und eine junge Frau stehen mit Mehlsäcken auf einem Platz.
Katja Wolf, Hendrik Weber und Tobias Hengst (v.r.) haben sich beim Mehlsackweitwurf ins Zeug gelegt und Siege geholt. Bildrechte: Windmühle Pahrenz/Henry Jenichen

Aufwärmen für den Mühlentag: Schon am Pfingstsonntag haben die Betreiber der Mühle in Pahrenz bei Riesa ihre Besucher auf den Deutschen Mühlentag am Montag eingestimmt. Zum 14. Mal wurde ein Wettstreit im Mehlsackweitwurf abgehalten. 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren angetreten. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sowie Frauen durften einen Fünf-Kilogramm-Mehlsack, die Männer mussten einen Zehn-Kilo-Sack so weit wie möglich werfen. Jeder Teilnehmer hatte drei Versuche. Veranstalter und Mühlenchef Henry Jenichen teilte mit, dass bei den Jugendlichen Tobias Hengst mit 12,90 Meter den Spitzenplatz belegte. Bei den Damen gewann Katja Wolf mit einer Weite von 12,80 Meter. Sieger der Männer wurde Hendrik Weber, der mit einer Hammerwurf-Technik den Mehlsack 18,23 Meter weit schleuderte und einen sogar im Geäst eines Baumes versenkte.

Mehr als 100 Mühlen öffnen ihre Pforten

Zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag ist die Windmühle in Pahrenz zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, zuvor gibt es ab 9 Uhr einen Familiengottesdienst.  Der Mühlenhof Pahrenz liegt an der Bundesstraße 6 zwischen Meißen und Oschatz. Weithin sichtbar auf dem 141 Meter hohen Windmühlenberg ist die 1889 errichtete Turmholländerwindmühle eine echte Landmarke. Sie steht als technisches Museum unter Denkmalschutz. Die Mühle ist in vierter Generation im Familienbesitz. Zum Mühlentag zeigen die Betreiber bei Führungen, wie die Technik funktioniert.

In Sachsen öffnen mehr als 100 Mühlenbesitzer die Türen zu ihren technischen Denkmalen. Viele haben die Anlagen oder zumindest Teile davon wieder aufgebaut und erklären fachkundig der heutigen Generation, wie einst mit Wind-, Wasser- und Muskelkraft oder Motoren das Korn zu Schrot und Mehl gemahlen oder aus Saaten Öl gewonnen wurde.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 10.06.2019 | 19:00 Uhr

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