Bilder Spuren des 13. Februar 1945 in Dresden

Die Dresdner Frauenkirche
Die Dresdner Frauenkirche ist das Symbol für die Zerstörung und den Wiederaufbau der Stadt. Zwei Tage nach der Bombardierung am 13. Februar 1945 stürzte die Kuppel ein. 2006 wurde der von George Bähr geschaffene Barockbau wieder geweiht. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Die Dresdner Frauenkirche
Die Dresdner Frauenkirche ist das Symbol für die Zerstörung und den Wiederaufbau der Stadt. Zwei Tage nach der Bombardierung am 13. Februar 1945 stürzte die Kuppel ein. 2006 wurde der von George Bähr geschaffene Barockbau wieder geweiht. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche nicht wieder verwendetes Bruchstück der Steinkuppel
Trotz Wiederaufbau soll die Frauenkirche ein Ort der Mahnung sein. Dieses nicht wieder verwendete Bruchstück der Steinkuppel erinnert daran. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Originales Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche
Auch das originale Turmkreuz der Frauenkirche konnte nicht wieder verwendet werden und steht heute als Zeichen der Mahnung und Erinnerung im Innenraum. Das neue Turmkreuz wurde als Zeichen der Versöhnung vom britischen Volk und seinem Königshaus gestiftet. Geschaffen hat es der Sohn eines Piloten, der 1945 Bomben auf Dresden abwarf. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Neu geschaffene und von der Zerstörung 1945 gezeichnete Engelsgesichter am Übergang zum Chorraum der Dresdner Frauenkirche
Neue Schönheit und alte Narben: Der Chorraum blieb beim Einsturz der Frauenkirche größtenteils stehen. Die beiden rechten Engelsgesichter waren dem Feuer und anschließend Jahrzehnte der Witterung ausgesetzt. Die linken Gesichter wurden beim Wiederaufbau neu geschaffen. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Altartisch in der Dresdner Frauenkirche
Bei der Rekonstruktion des barocken, vom Bilhauer Johann Christian Feige geschaffenen Altars konnten zu 80 Prozent originale Teile verwendet werden. Spuren der Zerstörung, wie hier am Altartisch, wurden bewusst belassen. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Ruine der Trinitatiskirche in Dresden
Die ebenfalls am 13. Februar 1945 zerstörte Trinitatiskirche in Dresden-Johannstadt wurde im Gegensatz zur Frauenkirche nicht wieder aufgebaut. Die Ruine konnte vor dem zu DDR-Zeiten geplanten endgültigen Abriss gerettet werden. Hauptturm und Kellerräume wurden von der Gemeinde wieder nutzbar gemacht. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Ruine der alten Zionskirche in Dresden
Die Zionskirche brannte in der Bombennacht 1945 bis auf die Grundmauern aus. Später wurde sie mit einem provisorischen Dach gesichert und wird heute von der Stadt als Lapidarium genutzt. Hier lagern etwa 3.000 Steinwerke, wie Grabsteine, Sarkophage oder Skulpturen. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Gedenkstätte auf dem Gräberfeld von Opfern des Luftangriffs am 13./14. Februar 1945 auf Dresden auf dem Alten Annenfriedhof
Auf dem Alten Annenfriedhof unweit der Zionskirchruine wurden Hunderte Opfer des Luftangriffs beigesetzt. Das Gräberfeld wurde 2006 neu gestaltet. Vermerkt wurden die Namen der Leichen, die identifiziert werden konnten. Auf dem Obelisk sind Textpassagen des Requiems zu lesen, das der Kreuzkantor Rudolf Mauersberger in Erinnerung an die Zerstörung Dresdens komponierte: "Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war. Alle ihre Tore stehen öde. Wie liegen die Steine des Heiligtums vorn auf allen Gassen verstreut. Er hat ein Feuer aus der Höhe in meine Gebeine gesandt und es lassen walten. [...] Ist das die Stadt, von der man sagt, sie sei die allerschönste, der sich das ganze Land freuet?" Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Letzter Überrest der Kopffassade der 1945 zerstörten Orangerie gegenüber dem Dresdner Zwinger
In der Orangerie überwinterten bis 1945 die wärmeliebenden Zierbäume, die während der anderen Jahreszeiten den gegenüberliegenden Dresdner Zwinger schmückten. Dieser Teil der Kopffassade ist das letzte Überbleibsel des großen Renaissance-Baus. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Gedenkstätte für die Opfer des Luftangriffs am 13./14. Februar 1945 auf dem Dresdner Heidefriedhof
Auf dem am Stadtrand gelegenen Heidefriedhof befindet sich die Hauptgedenkstätte für die Opfer des Luftangriffs am 13./14. Februar 1945. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Skulptur „Tränenmeer“ (2010) von Małgorzata Chodakowska auf dem Heidefriedhof in Dresden
Ebenfalls auf dem Heidefriedhof steht die Skulptur "Tränenmeer". Die Medizinerin Dr. Helga Barbara Petzold hatte die Stadt Dresden als Alleinerbin ihres Vermögens eingesetzt. Nach ihrem Willen schuf Małgorzata Chodakowska 2010 dieses Mahnmal zur Erinnerung an die Bombenopfer. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Bronzeskulptur „Großer trauernder Mann“ (1985) von Wieland Förster auf dem Georg-Treu-Platz in Dresden
Neben der Dresdner Kunstakademie erinnert die 1985 von Wieland Förster geschaffene Bronzeskulptur "Großer trauernder Mann" an das Grauen der Bombennacht vom 13. zum 14. Februar. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Fensterbogen mit Feuerspuren an der Kunstakademie Dresden
Das Gebäude der Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse wurde von Brandbomben stark zerstört. An den großen Fenster- und Torbögen im Erdgeschoss sind die Spuren des Feuersturms im Inneren noch immer sichtbar. Einen deutlichen Kontrast bilden die wiederaufgebauten Teile der Fassade. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Palais im Großen Garten Dresden
Am mitten im Großen Garten stehenden Palais ist der Kontrast zwischen historischer und neuer Bausubstanz noch besonders deutlich zu sehen. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
Detail der Fassade des Palais´ im Großen Garten Dresden
Die geschwärzten Sandsteinfiguren überstanden die Zerstörung des Palais´ im Dresdner Großen Garten. Die neu geschaffenen, hellen Fassadenteile dunkeln allmählich nach, bis in einigen Jahrzehnten kein Unterschied mehr zu erkennen sein wird. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
„Splitter-Eiche“ im Großen Garten Dresden
Unübersehbar sind die Wunden, die explodierende Bomben und Geschosse in die "Splitter-Eiche" rissen. Der Baum steht im Großen Garten, in dem am 13. Februar 1945 zahlreiche Menschen vor Bomben und Feuer Zuflucht suchten. Bildrechte: MDR/Stephan Tittel
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