30.06.2019 | 08:55 Uhr Hitze? In Nossen sind Handschuhe und Schal Pflicht für Mitarbeiter

Abgepackter Fisch in Isolierbox
Bildrechte: MDR/Robert Mönch

Heute wird der bislang heißeste Tag des Jahres erwartet. Während viele Sachsen nicht wissen, welche Kleidungsstücke sie sich noch vom Leibe halten sollen, müssen die Mitarbeiter der Fischhalle Nossen, Schal, Mütze und Handschuhe anziehen, wenn sie zur Arbeit kommen. Denn: In der Halle herrschen konstant minus 18 Grad. Aktuell haben die Angestellten der Fisch-Aue GmbH Temperaturunterschiede von mehr als 40 Grad auszugleichen. "Es ist gewöhnungsbedürftig. Und es ist für manchen, der es nicht gewohnt ist, schockierend", sagte der Betriebsstättenleiter Uwe Baldauf MDR SACHSEN.

Sie dürfen den Unterschied nicht vergessen. Von 30 Grad auf minus 20, also das ist schon für den Körper eine ganz schöne Anstrengung.

Wolfgang Weigner Mitarbeiter

Zwanzig Minuten lang dürfen die Männer im Frostraum arbeiten, dann müssen sie wieder ins Warme. Nach einer halben Stunde Aufwärmung geht's wieder in den Frost. "Die Männer, die hier jeden Tag ihren Dienst tun, die sind´s gewohnt und die machen das auch gerne", meinte Baldauf, weiß aber auch um die körperliche Anstrengung.
20 Tonnen Karpfen und 150 Tonnen Lachs portionieren und packen die Männer pro Jahr um.

Und wie halten sich MDR-Nutzer frisch, die nicht in Tiefkühlhallen arbeiten? Schreiben Sie uns:

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 30.06.2019 | 19:00 Uhr

Ein Fisch liegt auf Eis. 1 min
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