Landratswahl im Kreis Meißen Kandidatin Elke Siebert im Porträt

Bei der Landratswahl im Kreis Meißen treten eine Kandidatin und zwei Kandidaten an. Für die Grünen kandidiert Elke Siebert.

Elke Siebert
Bildrechte: Anneli Brux

Geboren

  • 1972 in Leipzig


Familie

  • verheiratet, 1 Kind


Beruf

  • Teamleiterin Berufsberatung Agentur für Arbeit Dresden


Lebenslauf

Politik und Engagement

  • Bündnis 90/Die Grünen: Mitgliedschaft seit 01/2019; Vorstandsmitglied im  Kreisverband Meißen seit 12/2019
  • Ruth-Cohn-Institut Berlin/Deutschland Ost 03/2017 - 03/2020: Vorstandsmitglied für den Bereich Marketing und Kommunikation
  • Bürgerforum/Grüne Radebeul seit 2013: Aktive Mitarbeit, insbesondere Projektleitung Wahlkämpfe (Kommunalwahl 2014 und OBM 2015); strategische Beratung (Leitbild, Kommunikation, Organisationsentwicklung); Leitung AG Demokratie
  • Miteinander Reden in Kötzschenbroda: 2016 Mitinitiatorin der andauernden Gesprächskreise für die Radebeuler Gesellschaft zu politischen und gesellschaftlichen Themen; Veranstalter: Friedenskirche zu Kötzschenbroda


Ausbildung und Beruf

  • 1990: Abitur in Leipzig
  • 1991 - 1997: Angewandte Erwachsenenpädagogik: Deutsch als Fremdsprache und Hispanistik, M.A., Universität Leipzig incl. Unterrichtspraktikum am Centro Cultural Hispano-Alemán Madrid, Spanien
  • 1998 – 2003: Lektorin für Deutsch als Fremdsprache bei InterDaF e.V. am Herder-Institut, Universität Leipzig
  • 2004 – 2011: Leiterin der Abteilung Deutsch als Fremdsprache an der Theologischen Hochschule Friedensau
  • 2011 – 2012: Berufsqualifizierung als Personal- und Organisationsentwicklerin bei PDI Deutschland GmbH, Tübingen
  • 2011 – 2016: Personalentwicklerin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Leipzig – und bei T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden
  • Berufsqualifizierung als Coach nach TZI, Ruth Cohn Institut für TZI Württemberg e.V., Bad Boll
  • 2016 – 2017: Psychologische Beraterin an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg
  • 2017: Einstieg als Management-Trainee bei der Bundesagentur für Arbeit - seitdem Führungskraft auf Teamleiter- und Bereichsleiterebene


Schwerpunkte

  1. Wirtschaft und Umwelt
  2. Demokratie und Beteiligung
  3. Mobilität

Warum treten Sie zur Wahl an?

Ich trete als Landratskandidatin an, weil mir der Landkreis und seine ökologische und wirtschaftliche Entwicklung wichtig sind. Ich sehe, was wir alles besser machen müssen, und ich habe neben vielfältigen Erfahrungen mit Verwaltung, Organisationsentwicklung und Führung die Lust und den Elan dazu, unseren Landkreis durch die drängenden Herausforderungen (Klimawandel, Bevölkerungsrückgang, Wirtschaftsentwicklung) zu navigieren.

Für welche drei Themen wollen Sie sich im Falle Ihrer Wahl besonders einsetzen?

  • eine Grüne Metropolregion für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landkreises etablieren
  • ein Energie- und Klimaschutzkonzept zu entwickeln, das diesen Namen verdient – und umsetzen
  • das Miteinander gestalten: friedlich, respektvoll und demokratisch

Wie sehen Sie den Landkreis in zehn Jahren?

Ein paar Ausblicke: Wenn ich als Grüne Kandidatin die Wahl gewinne und zurückblicke, möchte ich auf einen Landkreis sehen, in dem

  • wir mit einer Grünen Metropolregion zusammen mit der Landeshauptstadt erfolgreiche Forschungs- und Wirtschaftsunternehmen angesiedelt und etabliert haben, die in der Folge auch den Zuzug von jungen Familien und den Ausbau der Infrastruktur mit sich gebracht haben,
  • wir 2030 die Klimaneutralität erreicht haben, z.B. durch die Ausweitung des Programms zur Wiederherstellung von Straßenbegleitgrün, die Umstellung des Landkreisfuhrparks (in den Bereichen, wo das möglich ist) auf E-Autos, die über Carsharing nach Dienstschluss der Behörde auch den Bürger*innen zur Verfügung stehen, durch die Wiederaufnahme des S-Bahnbetriebes von Döbeln - Nossen - Meißen mit Durchbindung nach Dresden und Leipzig mit hoher Taktung, durch massiven Ausbau an Photovoltaik auf den Dächern im Landkreis,
  • sich die Verkehrssituation grundlegend geändert hat. Viel mehr Menschen nutzen das Fahrrad und den ÖPNV für ihre täglichen Wege, denn der ÖPNV fährt häufig und an bisher unangeschlossenen Orten und die Radwege sind durchgängig und sicher,
  • sich junge Leute echt wohlfühlen, weil sie ansprechende Angebote finden und gestalten und sie als feste gesellschaftliche Größe wahrgenommen werden und sich ganz selbstverständlich einbringen,
  • wir besser miteinander umgehen, indem wir einander zuhören, Interesse aneinander und Verständnis füreinander haben und in dem antidemokratische, zerstörerische Kräfte keine Rolle mehr spielen.

Quelle: MDR

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 11.10.2020 | 19:00 Uhr

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