19.08.2019 | 08:17 Uhr Nach Sturmschäden Regionalbahn bei Meißen evakuiert

Viele Menschen laufen in der Nacht bei Regen über Bahngleise. Sie schleppen ihre Taschen druch die Nacht, weil die Regionalbahn auf der Strecke wegen Sturmschäden liegengeblieben ist.
Für 80 Passagiere war die Fahrt in der Bahn am späten Sonntagabend bei Niederau zu Ende. Sie mussten ihr Gepäck über die Gleise tragen und wurden mit Bus und Taxi nach Dresden gebracht. Bildrechte: Roland Halkasch

Ein Regionalexpress auf der Strecke zwischen Leipzig und Dresden musste am Sonntagabend evakuiert werden. Die Bahn war zwischen Priestewitz und Niederau im Landkreis Meißen mit mehreren umgekippten Bäumchen und Ästen in der Oberleitung kollidiert und kurz nach 22 Uhr auf freier Strecke stehen geblieben. Gegen 23:45 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. 50 Einsatzkräfte halfen bei der Räumung der Waggons und leiteten die 50 Fahrgäste über die Gleise zu einer nahe gelegenen Brücke.

Busse brachten die Gestrandeten erst in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, mit Taxis kamen sie anschließend nach Dresden. Die Bundespolizei ermittelt zu den Behinderungen auf der Bahnstrecke.

Ein großer alter Laubbaum liegt quer über einer strßae bei radeburg. Er war bei einem Unwetter am 18.8.2019 umgekippt. Die Straße musste stundenlang gesperrt werden.
Eine umgestürzte Pappel versperrt seit dem Unwetter Sonntagnacht den Weg auf der S100 bei Radeburg. Am Montagmorgen wurde der Schaden begutachtet, die Sperre aber noch nicht aufgehoben. Bildrechte: Tino Plunert

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.08.2019 | ab 06:30 Uhr in den Nachrichten aus dem Regionalstudio Dresden

Zuletzt aktualisiert: 19. August 2019, 08:26 Uhr

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