Nach Lkw-Unfall Bis nachts kilometerlange Staus von Dresden bis Nossen

Rettungskräfte neben verunfalltem LKW
Bei dem Unfall auf der A4 versuchte ein Lkw-Fahrer dem Stauende auszuweichen, fuhr nach links und kippte um. Bildrechte: Roland Halkasch

Nach einem Unfall mit zwei leicht verletzten Lkw-Fahrern am Dienstagvormittag staut sich der Verkehr auf der Autobahn A4 seit Stunden, zwischenzeitlich vermeldete der MDR-Verkehrsfunk 24 Kilometer Stau. In Richtung Frankfurt zwischen Dresden-Altstadt und dem Dreieck Nossen steht die Blechschlange zur Zeit noch auf zehn Kilometern Länge. Ein umgekippter Laster musste erst entladen und dann aufgerichtet werden. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis gegen 22 Uhr hin, informierte die Polizei. Autofahrer müssten immer noch mit Verzögerungen von eineinhalb Stunden rechnen, informierte die Autobahnpolizei.

Nebenstrecken um Meißen lahm gelegt

Bis in die Abendstunden hinein staute sich der Verkehr auch auf die A17 zurück bis zur Abfahrt Dresden-Südvorstadt. In den Tunneln erfolgte Blockabfertigung. Auch die Ausweichstrecken rings um Nossen und Meißen sowie der Stadtverkehr in Meißen waren laut MDR Verkehrsdienst stundenlang überlastet. Erst gegen 20 Uhr entspannte sich dort die Staulage.

Lkw-Unfall als Auslöser für den Stautag

Auf der Autobahn 4 war am Dienstagvormittag zwischen Wilsdruff und dem Dreieck Nossen ein 42 Jahre alter Sattelschlepper-Fahrer in ein Stauende gefahren. "Der Fahrer versuchte noch nach links auszuweichen. Dabei streifte er den vor ihm stehenden Lkw an der Seite und kippte um. Beide Lkw-Fahrer wurden dabei leicht verletzt", sagte der Dresdner Polizeisprecher Stefan Grohme MDR SACHSEN. Beim Unfall entstand ein Sachschaden von rund 150.000 Euro.

Zeitweise war die A4 war in Richtung Chemnitz voll gesperrt. Momentan werde der Verkehr auf der Standspur an der Unfallstelle vorbei geleitet. Bis sich die 13 Kilometer lange Stauschlange auflöst, könnte es noch dauern, so die Polizei.

Quelle: MDR/lam/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.07.2020 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

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