Umfangreiche Durchsuchungen Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen Sprengstoffexplosionen

Illegaler Böller in der behandschuhten Hand eines Polizisten
Bildrechte: MDR/Stefan Schmidt

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, richten sich die Ermittlungen gegen fünf Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Den Beschuldigten werde vorgeworfen, im Sommer dieses Jahres mit überwiegend illegaler Pyrotechnik verschiedene Objekte gesprengt zu haben. Insgesamt gehe es um 13 Fälle in Bad Schandau, Sebnitz, Langburkersdorf, Hohnstein und Neustadt in Sachsen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft entstand dabei ein Sachschaden in Höhe von mindestens 230.000 Euro.

Umfangreiche Durchsuchungen in Sachsen und Bayern

Im Zuge der Ermittlungen wurden am Donnerstag elf Objekte in der Sächsischen Schweiz, Leipzig, Kamenz und im mittelfränkischen Mühlhausen durchsucht. Dabei habe man umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, unter anderem Pyrotechnik, Telefone und Speichermedien. Gegen die Beschuldigten wurde kein Haftbefehl beantragt, da derzeit keine Haftgründe vorliegen würden, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauerten aber weiter an.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.09.2020 | 14:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Mehr aus der Region Dresden

Mehr aus Sachsen