Hochwasserschutzübung in Dresden | Juli 2016 Proben für den Ernstfall

In Dresden sind am Sonntag die Flutschutztore an der Weißeritzstraße und am Ostra-Ufer getestet worden. Der Probeaufbau sowie die technische Wartung der Anlagen finden jährlich statt.

Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Am Sonntag hat in Dresden der jährliche Test der Flutschutztore stattgefunden. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Am Sonntag hat in Dresden der jährliche Test der Flutschutztore stattgefunden. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Dafür wurden die rund 20 Meter langen, bis zu drei Meter hohen und mehr als 20 Tonnen schweren Tore raus- und reingefahren. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Der Probeaufbau wird auch zur Reinigung und Wartung der Hochwasserschutzanlage genutzt. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Die Hochwasserschutzanlage ist für ein sogenanntes Jahrhunderthochwasser ausgelegt. Sie sichert die Innenstadt bis zu einem Elbe-Pegelstand von 9,24 Meter. Bei der letzten schweren Flut im Jahr 2013 stand das Wasser kurz unter dieser Marke. Der Abteilungsleiter Verkehrsinfrastrukturunterhaltung im städtischen Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen, Matthias Kolitsch, zeigt auf den damaligen Wasserstand. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Die kleinen Spitzen an der oberen Kante wirken wie Wellenbrecher, wenn der Pegel der Elbe noch höher steigt und das Wasser über die Anlage schwappt. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Nach dem rund dreistündigen Aufbau wurden die Tore auf den Schienen im Boden wieder zurückgefahren. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Während des Ruhezustandes stehen die Tore in den sogenannten Torkammern. Ab einem Pegel von 6,10 Meter werden sie ausgefahren. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Beim Probeaufbau wurde sowohl der elektronische Antrieb wie auch der Notbetrieb mit Notstromaggregat getestet. Die Tore können im Ernstfall auch mechanisch geschlossen werden. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Nach dem erfolgreichen Test wird der Kanal, in dem sich die Schienen befinden, wieder mit Platten abgedeckt. Für das Ein- und Ausheben wird ein Lkw-Kran benötigt. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Auch das Tor an der Ostra-Allee vor dem Internationalen Congress Center wurde getestet. Der einzige Unterschied zum Tor an der Weißeritzstraße: Es wird erst bei einem Pegel von sieben Metern geschlossen. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
Test der Hochwasserschutztore in Dresden
Am Heinz-Steyer-Stadion befindet sich ein weiteres Flutschutztor. Das wird allerdings nicht auf Schienen ausgefahren. Bildrechte: MDR/Cindy Baumgart
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