Ein kilometerlanger Stau bildete sich auf der Autobahn 14, die nach Starkregen von Wasser- und Schlammmassen überflutet wurde
Ein kilometerlanger Stau bildete sich auf der Autobahn 14, die nach Starkregen von Wasser- und Schlammmassen überflutet wurde. Bildrechte: dpa

Döbeln-Ost - Nossen-Nord A14 wegen Überflutung fünf Stunden gesperrt

Ein kilometerlanger Stau bildete sich auf der Autobahn 14, die nach Starkregen von Wasser- und Schlammmassen überflutet wurde
Ein kilometerlanger Stau bildete sich auf der Autobahn 14, die nach Starkregen von Wasser- und Schlammmassen überflutet wurde. Bildrechte: dpa

Nach heftigen Regenfällen war die Autobahn 14 zwischen Döbeln-Ost und Nossen-Nord am Freitagabend wegen Überflutung gesperrt. Gab es zunächst eine Vollsperrung, wurde zunächst die linke Fahrspur Richtung Leipzig wieder freigegeben. Inzwischen rollt laut Polizei auch in Richtung Dresden der Verkehr wieder an. Die Polizei bat alle Autofahrer per Twitter zu besonderer Vorsicht.

Nach Informationen des MDR-Verkehrszentrums war wegen der extrem starken Regenfälle die Senke zwischen den beiden Anschlussstellen vollgelaufen. Ein im Internet verbreitetes Video zeigt, wie Lastwagen durch die Wassermassen fahren (siehe Tweet nach diesem Absatz). Rettungskräfte waren über Stunden damit beschäftigt, die Stelle frei zu pumpen. In beide Richtungen bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Auch in anderen Regionen in Sachsen haben die Unwetter am Freitag enorme Schäden verursacht. So ist aktuell die Langebrücker Straße zwischen Dresden-Klotzsche und Langebrück wegen Überflutung gesperrt. Dort sind auch Tiefgaragen vollgelaufen. Heftige Gewitter gab es auch in vielen Orten in Ostsachsen, unter anderem in Arnsdorf und Leppersdorf sowie im Raum Lommatzsch bis nach Nordsachsen.

Quelle: MDR/dk

Bildergalerie Starkregen setzt viele Teile Sachsens unter Wasser

Unwetter Sachsen
In Dresden-Klotzsche liefen Tiefgaragen voll Wasser. Bildrechte: Tino Plunert
Unwetter Sachsen
In Dresden-Klotzsche liefen Tiefgaragen voll Wasser. Bildrechte: Tino Plunert
Unwetter Sachsen
Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Arnsdorf, Radeberg, Wallroda und Fischbach waren im Dauereinsatz. Dutzende Straßen standen unter Wasser. Bildrechte: Rocci Klein
Unwetter Sachsen
Eine sogenannte Superzelle war über Mittel- und Nordsachsen gezogen. Straßen würden überspült. Bildrechte: Bernd März
Unwetter Sachsen
In mehreren Orten wurden Häuser unter Wasser gesetzt, unter anderem in Choren. Bildrechte: Bernd März
Unwetter Sachsen
Vielerorts hagelte es. Bildrechte: Bernd März
Unwetter B6
Auf der B6 in Klappendorf war die Straße zeitweise überflutet. Bildrechte: Stephan Tittel
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Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.06.2018 | ab 20:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 01. Juni 2018, 23:00 Uhr

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3 Kommentare

02.06.2018 10:51 Na so was 3

Gegen Naturgewalten ist der Mensch machtlos. Die Natur holt sich alles zurück !

02.06.2018 00:43 NN 2

Aus historischen Quellen kann man entnehmen, dass es selbst zu Zeiten da Grünland (heute Grönland) seinen Namen noch verdiente, es auch schon Regen gab, der die Erde nass machte. Wenn dann aber bei versiegelten Flächen kurzzeitig die Zuflussmenge die Abflussmenge übersteigt, sollte man damit leben lernen (wegen Zuflussmenge unbeinflussbar) oder die Abflusskapazitäten erhöhen! ------Selbstverständlich sollten die überspülten Streckenabschnitte sofort für Diesel 5 Fahrzeuge gesperrt werden, die brocken uns das ja alles ein! (Ironie aus). Unsere Vorfahren waren sogar so schlau, einem jeden Ort, der oft überspült wurde, im Namenszusatz das Wort "Au" ( siehe Wikipedia: "Flussaue, vom wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägte Niederung an Bächen und Flüssen) zu verpassen. Jahrhunderte unbebaut, wurde dies billiges Bauland und nun fährt die Feuerwehr nach der Katzenrettung zum Keller auspumpen hin.

01.06.2018 23:31 Tina Heide 1

Vielen lieben Dank an alle, die überflutete A14 wieder fahrtauglich gemacht haben! Ihr habt eine super Arbeit geleistet!
Ich hoffe, diese Nachricht erhalten alle Helfer.