26.06.2020 | 17:40 Uhr Mehr EU-Gelder für Landwirtschaft in Sachsen

Beregnung eines Kartoffelfeldes
Bildrechte: imago/Rust

Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther ist mit der Verteilung der EU-Gelder in den kommenden zwei Jahren zufrieden. Sachsen habe einen Rückgang der Mittel für den Freistaat aus dem Europäischen Fonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) verhindern können, sagte der Grünen-Politiker. Für das besonders strittige Jahr 2022 habe Sachsen sich sogar 15 Millionen Euro mehr sichern können.

Wolfram Günther
Bildrechte: Julia Schönfeld

Besonders wichtig ist mir, dass wir die mehrjährigen Agrarumweltmaßnahmen und den ökologischen Landbau damit absichern können, sodass Planungssicherheit für alle Beteiligten besteht.

Wolfram Günther Landwirtschaftsminister von Sachsen

255 Millionen für die nächsten zwei Jahre

Auf einer Sonderkonferenz hatten am Donnerstag die Agrarminister der Länder und des Bundes die Verteilung der ELER-Mittel in den Jahren 2021 und 2022 beschlossen. Demnach kann Sachsen im kommenden Jahr mit 97 Millionen Euro und im Jahr darauf mit 158 Millionen aus dem europäischen Haushalt rechnen.

Damit werden Vorhaben in Landwirtschaft, Umwelt und in den ländlichen Räumen unterstützt. Dazu gehören zum Beispiel Agrarumweltmaßnahmen, ökologischer Landbau, Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe und Vorhaben im Rahmen des Programms LEADER, teilte das sächsische Landwirtschaftsministerium mit.

Die Diskussionen am Donnerstag haben laut Günther aber auch gezeigt, dass es für die Mittelverteilung in der neuen Förderperiode harte Verhandlungen geben wird.

Quelle: MDR/ma

Mehr aus Sachsen