07.02.2020 | 15:55 Uhr Deutlich mehr Grippefälle in Sachsen - bisher vier Todesopfer

Influenza
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Die Zahl der Grippepatienten in Sachsen ist in dieser Woche stark gestiegen. Vier Menschen sind bisher an der Grippe gestorben, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Chemnitz am Freitag mitteilte. Es handele sich um eine 49-jährige Frau und drei Männer im Alter von 62, 70 und 85 Jahren, die an Influenza A erkrankt waren. Alle litten bereits an anderen Vorerkrankungen. Zwei der Betroffenen waren nicht geimpft, in den beiden anderen Fällen ließ sich der Impfstatus nicht ermitteln.

Die meisten Grippepatienten zwischen 25 und 49 Jahren

Die Hälfte aller Krankheitsfälle, die seit Beginn der Grippesaison in Sachsen registriert wurden, wurden in der fünften Jahreswoche 2020 gemeldet. Das sei ein erheblicher Anstieg, wie das LUA mitteilte. Insgesamt verzeichnete Sachsen seither 4.720 erkrankte Patienten. Besonders stark betroffen ist die Stadt Leipzig. Die meisten der Grippepatienten sind aktuell Erwachsene zwischen 25 und 49 Jahren. Laut früheren Angaben des Landesuntersuchungsamtes geht jedoch nicht jeder Grippepatient auch zum Arzt, so dass diese Fälle nicht in der Statistik enthalten sind.

Gemeldete Influenza A-Erkrankungen und Todesfälle nach Stadt- und Landkreisen
Landkreis 5. Kalenderwoche 2020 (Todesfälle) seit 40. Kalenderwoche 2019 (Todesfälle)
     
Bautzen 146 274
Erzgebirgskreis 304 (1) 588 (1)
Görlitz 140 291
Leipzig 84 183
Meißen 78 159
Mittelsachsen 111 182
Nordsachsen 36 114
Sächsische Schweiz/Osterzgebirge 140 255
Vogtlandkreis 146 312
Zwickau 225 (1) 455 (2)
Chemnitz, Stadt 176 329
Dresden, Stadt 318 726 (1)
Leipzig, Stadt 416 852
     
Gesamt 2.320 4.720 (4)

Quelle: MDR/dk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.02.2020 | ab 18:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 07. Februar 2020, 15:55 Uhr

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