Eine Auszubildende zum Schweißer arbeitet an einem Stück Metall.
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13.06.2019 | 06:10 Uhr Viele Meister in Sachsens Handwerksbetrieben suchen einen Nachfolger

Eine Auszubildende zum Schweißer arbeitet an einem Stück Metall.
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Die Inhaber zahlreicher Handwerksbetriebe in Sachsen suchen Nachfolger. Bis 2025 wollten im Kammerbezirk Chemnitz etwa 6.000 Chefs in den Ruhestand gehen, teilte die Handwerkskammer Chemnitz mit. Damit stehe bei mehr als einem Viertel der Mitgliedsbetriebe in den nächsten Jahren eine Übergabe an. In Ostsachsen suchten in den kommenden fünf bis zehn Jahren knapp 4.000 Handwerksbetriebe neue Chefs, teilte eine Sprecherin der Handwerkskammer Dresden mit. Das entspricht etwa 18 Prozent der Mitgliedsbetriebe. Im Raum Leipzig sind aktuell 21 Prozent der Alleininhaber von Handwerksbetrieben älter als 56 Jahre, wie eine Sprecherin der Handwerkskammer zu Leipzig sagte.

Ohne Nachfolger ist die Zukunft der Bäckereien, Friseurläden und Elektrobetriebe ungewiss. Insgesamt sinkt die Gesamtzahl der Handwerksunternehmen in Sachsen. Den verbleibenden Betrieben gehe es aber gut, betonte ein Sprecher der Handwerkskammer Chemnitz. Die Inhaber expandierten zunehmend.

Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.06.2019 | ab 7 Uhr in den Nachrichten

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2 Kommentare

13.06.2019 16:15 Eulenspiegel 2

Hallo Atze 1
Also die Jugend künstlich dumm zu halten ist garantiert der falsche Weg.

13.06.2019 11:00 Atze 1

Wagners Oper " Die Meistersinger von Nürnberg " ist ein Lied auf unser deutsches Handwerk. Deshalb ist es wichtig, die Gymnasien " abzuspecken", denn sonst geht Vieles hier den Bach runter. Was nützt es dem Bürger, wenn er jahrelang keinen Dachdecker für sein Haus findet, dass wir vielleicht global in einer Technologie gut sind?

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