25.06.2019 | 08:48 Uhr Hitzeplan: Schulen in Sachsen verkürzen Unterricht

Wegen der angekündigten großen Hitze unterrichten in dieser Woche zahlreiche Schulen in Sachsen nach einem sogenannten Hitzeplan. Demnach werden die Stunden von 45 auf 30 Minuten reduziert. Bei einem 8-Stunden-Unterrichtstag, der 7:30 Uhr beginnt, bedeutet das, dass die Schule statt gegen 15 Uhr schon gegen 12 Uhr endet. In der Leipziger Region gilt der Hitzeplan unter anderem an der Grundschule in Markranstädt und in der Leipziger Nikolaischule, in Chemnitz zum Beispiel am Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium und in Plauen am Lessing-Gymnasium.

Jede Schule entscheidet eigenständig

Ob eine Schule nach Hitzeplan unterrichtet oder nicht, kann jede der 1.400 öffentlichen Schulen in Sachsen selbst entscheiden, sagte Roman Schulz, Pressesprecher des Landesamtes für Schule und Bildung. Die Einrichtungen hätten alternativ die Möglichkeit, den Unterricht ab dem frühen Nachmittag komplett zu streichen. Der Vorteil des Hitzeplanes sei allerdings, das die Schule früher endet und keine Fächer, die später am Tag auf dem Plan stehen, ausfallen.

Klassenzimmer im Grünen

Schulz verwies im Gespräch mit MDR SACHSEN darauf, dass die Lehrer bei diesen Temperaturen natürlich auch Spielraum hätten, den Unterricht hitzeerträglicher zu gestalten. So könne man beispielsweise das Klassenzimmer ins Grüne verlegen oder Wissen auf leichter verdauliche Art und Weise vermitteln, durch Quizze oder ähnliches. Vor allem etwa eine Woche vor den Ferien sei das unproblematisch. Für heute werden in Sachsen bis zu 36 Grad erwartet, morgen sogar bis zu 38 Grad.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR Sachsen - das Sachsenradio | 25.06.2019 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

MDR Sachsen - das Sachsenradio | 25.06.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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