13.01.2020 | 09:03 Uhr Städtetagspräsident Jung fordert Solidarität mit bedrohten Amtsträgern

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, hat eine breite gesellschaftliche Reaktion auf die zunehmenden Attacken gegen Kommunalpolitiker gefordert. Der Leipziger Oberbürgermeister sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Gesellschaft dürfe Hass und Gewalt keinen Raum geben, sondern müsse jene unterstützen, die sich für das Gemeinwohl einsetzten. Zugleich lobte Jung, Polizei und Staatsanwaltschaften würden inzwischen sensibler reagieren.

Zeitungen zufolge ist die Zahl polizeilich erfasster Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger vergangenes Jahr deutlich gestiegen. In Sachsen hat sie sich demnach im Vergleich zu 2018 fast verdoppelt.

Quelle: MDR/ma/epd

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.01.2020 | ab 6 Uhr in den Nachrichten

7 Kommentare

DerIch vor 35 Wochen

Ihre Reaktion zeigt m.E. deutlich einen Grund für die Misere: sie wollen nicht verstehen, drehen dafür die Bedeutung des Geschriebenen in ihrem verleumderischen Sinne um - oder sie haben "Jegliche Attacken sind in jedem Fall zu verurteilen" überlesen.

Wenn solche Angriffe als Symptom betrachtet, und mögliche Ursachen dafür gesucht werden, könnten neben einer 'mangelhaften Erziehung' eventuell auch Bürgerferne, aalglatte Überheblichkeit, gefühlte Willkür, Ohnmacht ... diagnostiziert werden.

Historisch und global betrachtet liesen sich parallelen zwischen Politik / Regierungsstil und Schutzbedürftigkeit herstellen.

winfried vor 35 Wochen

>>Städtetagspräsident Jung fordert Solidarität mit bedrohten Amtsträgern<<
Was, noch mehr Solidarität ?! … Schon jetzt stehen sich die Solidarisierenden gegenseitig auf den Füßen, so viele sind es … sagt der "Mainstream".

Ichich vor 35 Wochen

Meint er den Brandanschlag auf den AfD-Lokalpolitiker ?
Oder meint er das Niederbrennen von Pkw miesliebiger Politiker ... und mittlerweile auch Journalisten ?

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