16.07.2020 | 15:22 Uhr Verunglückter Kajakfahrer aus Sachsen vermutlich gefunden

Einsatzkräfte bergen ein leeres Kajak aus einem Fluss.
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Angler haben am Donnerstag in der Elbe in Geesthacht (Schleswig-Holstein) eine Leiche entdeckt. Dabei handelt es sich nach Angaben der Polizei vermutlich um einen 23-jährigen Kajakfahrer aus der Nähe von Dresden.

"Der Tote ist vermutlich der seit Sonntag vermisste Kajakfahrer", sagte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Lüneburg. Eine Identifizierung durch Rechtsmediziner stehe jedoch noch aus. Der Leichnam sei unterhalb der Geesthachter Staustufe stromabwärts bei einer Insel nahe dem Wehr entdeckt worden. 

Unfall im Wehr

Der junge Mann war am Sonntag nach ersten Erkenntnissen in die starke Strömung des Wehrs geraten und hatte sich mit seinem Boot nicht mehr befreien können. Zeugen hatten beobachtet, wie der junge Mann noch versuchte, sich an den Wänden des Wehrs festzuhalten, ehe er verschwand. Auf der anderen Seite sei er dann nicht mehr aufgetaucht.

Strömung zu stark für Taucher

Die Zeugen verständigten die Rettungskräfte, 270 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus den drei angrenzenden Bundesländern Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein hatten nach dem Mann gesucht. Für den Einsatz von Tauchern war die Strömung laut Polizei zu stark.

Der Mann war Anfang Juli mit dem Kajak in Pirna (Sachsen) aufgebrochen, um rund 500 Kilometer elbabwärts bis nach Hamburg zu paddeln.

Quelle: MDR/rad/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.07.2020 | ab 21:00 Uhr in den Nachrichten

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