Nu Pagadi | Teil 23 WM-Kolumne: Nur noch peinlich

von Ronny Maiwald

Was macht man, wenn man kläglich scheitert? Vielleicht die Fehler bei anderen suchen? So wie es DFB-Manager Oliver Bierhoff getan hat? Oder man setzt sich selbstkritisch mit seinem Scheitern auseinander, auch wenn es weh tut - so, wie es der DFB nicht getan hat. Für viele ist das sinnbildlich und kaum zu ertragen - oder einfach nur noch peinlich.

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.07.2018 | ganztägig im Programm

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5 Kommentare

09.07.2018 08:06 Jenaer 5

Innerhalb weniger Wochen hat der DFB sehr viel Kredit verspielt - in der deutschen Bevölkerung, aber auch im Ausland. Ein DFB-Präsident, der den Vertrag mit dem Bundestrainer kurz vor der WM - ohne Not - bis 2022 verlängerte, ein Bundestrainer, der jungen, bei Olympia bereits erfolgreichen, Spielern eine WM nicht zutraute und ein Manager, der nach dem kläglichen Scheitern einen Sündenbock sucht und ihn öffentlich an den Pranger stellt. Ausgerechnet diese drei wollen nun einen Neuanfang im deutschen Fußball herbeiführen. Dabei müssten auch sie wissen, dass neuer Wein in alten Schläuchen keine Perspektive haben kann.

07.07.2018 23:30 H. Hänsgen 4

Bedrückend ist die Arroganz einiger mdr-info-Reporter. Beispiel heute nachmittag beim Spiel Schweden-England. Sinngemäß zitiert: "Die Schweden gehörten eigentlich nicht in's Achtelfinale", nach dem Motto "die sitzen auf Deutschlands Stammplatz" in der Endrunde oder so ähnlich. Ähnlich verachtend die Kommentare zu Rußland, das offenbar nur wegen eines außergewöhnlichen Trainers im Achtelfinale war, wo doch eher Eishockey DER Sport in Rußland sei.
Was für eine Überheblichkeit dieser Reporter!

Können sie - wie viele deutsche Fans - nicht einfach mal akzeptieren, daß auch andere Mannschaften hart trainieren (oft mit weitaus weniger Geld als unsere kickenden Millionäre) und in diesem Jahr einfach mal besseren Fußball spielen? Wo bleibt die angeblich so großartige deutsche Fairness, den Mannschaften und ihren Trainern und Teams ehrlichen Herzens für ihre sportlichen Leistungen zu gratulieren, auch wenn Deutschlands Team nicht mehr dabei ist?
Achtung statt Verachtung tut not!

07.07.2018 22:32 Na so was 3

Noch peinlicher geht es nicht, wie die gesamte DFB-Delegation (Spieler, Trainer , Betreuer, DFB-Offizielle) in Russland aufgetreten ist. Es war nichts zu sehen von Einsatz, von Willen, vom Kämpfen. So etwas auch dem jugendlichen Nachwuchs in allen Spielklassen anzubieten, die in den Nationalspielern ihre großen Vorbilder sehen, beschämend. Es war für mich nicht nachvollziehbar, eine Prämie von 350 000 Euro pro Spieler auszuhandeln bei einer eventuellen Titelverteidigung. Bezeichnend für die Spielweise im Treffen gegen Südkorea war der Spruch des Fernsehreporters, " Das ist keine Zeitlupe, das sind reale Bilder."

07.07.2018 18:32 Fatem 2

Hallo WM- Kommentatoren, ihre perfekten Analysen der "DEUTSCHEN-TRAUERSPIELS" bringen es auf den Punkt. Leider befuerchten wir, dass die , die es betrifft sich davon nicht beeindrucken lassen, da ihre Arroganz, Ueberheblich-und Selbstgerechtigkeit grenzenlos sind, verbunden mit einer Ruechgratlosigkeit und Feigheit die unglaublich ist - oder? Als Deutsche im Ausland schauen wir mit Grausen auf die angeblich 'Schoenste Nebensache" der Welt!

07.07.2018 17:11 Sachse43 1

DFB ist wie die Merkel BRD: Peinlich!

Nachgehört!